Walkenhorst Motorsport startet International – #Confirmed!

Für alle Walkenhorst Motorsport sowie BMW Motorsport Fans kommt hier eine fantastische Nachricht:

Walkenhorst Motorsport wird mit zwei BMW M6 GT3 an der Intercontinental GT Series 2020 in Kooperation mit BMW Motorsport und der Unterstützung von namhaften BMW Werksfahrern teilnehmen. Die Challenge ist eine der wichtigsten GT-Rennserien der Welt und besteht aus fünf Rennen, in fünf Ländern, auf fünf Kontinenten: Australien, Belgien, Japan, USA und Südafrika. Das Walkenhorst Team konnte bereits im Vorjahr mit einem Pro-Fahrzeug an dieser spannenden Rennserie teilnehmen und kann nun für die kommenden Rennen der IGTC mit Erfahrung in diesem Wettbewerb hoffentlich punkten.

Das erste Rennen fand bereits Anfang Februar 2020 in Australien statt. Aufgrund dieser Tatsache gab es für das Team von Walkenhorst Motorsport keine wirkliche Winterpause. Die letzten Monate waren mit den notwendigen Vorbereitungen für Australien prall gefüllt. „Nach der Saison ist direkt vor der Saison“ – das war für das Team diesmal wortwörtlich zu spüren.

Walkenhorst Motorsport setzte zum 12h Saisonauftakt in Bathurst aufgrund logistischer Gründe leider nur einen BMW M6 GT3 ein. Für das Rennen setzten sich dann die BMW Werksfahrer Augusto Farfus, Nicky Cartsburg und der einheimische „Held“ Chaz Mostert abwechselnd an das Steuer. Für die weiteren Rennen der IGTC werden dann zwei BMW M6 GT3 eingesetzt, wobei ein Bolide von den BMW Werksfahrern Martin Tomczyk und Nick Yelloly in Zusammenarbeit mit David Pittard pilotiert wird.

Das 12-Stunden-Rennen in Bathurst war gezeichnet durch das heiße Wetter, dramatische Unfälle, zahlreiche rote Flaggen und von Kängurus auf der Strecke. Es hätte nicht „australischer“ sein können. Die Veranstaltung begann am Donnerstag mit der traditionellen „Town to Track-Parade“ in Bathurst, bei der die Fans die Gelegenheit erhielten, den Autos und Fahrern ganz nah zu sein und dass ein oder andere Autogramm und Foto zu ergattern. Freitag und Samstag folgten Training und Qualifying. Walkenhorst Motorsport hatte es geschafft, den # 34 BMW M6 GT3 für den Start am frühen Sonntagmorgen auf P15 zu platzieren. Ganz auf die australische Art startete Chaz Mostert das Rennen, gefolgt von Nicky Catsburg und Augusto Farfus. Das Trio fuhr das Auto in den ersten Stunden auf Position 7 vor. Leider machte der BMW M6 GT3 während des Rennens Bekanntschaft mit einem Känguru, welches plötzlich über die Rennstrecke lief. Nicky Catsburg konnte einen Zusammenstoß leider nicht verhindern, was zur Folge hatte, dass das Team auf Platz 22 zurückfiel. Im ersten Moment sah es danach aus, dass der Zusammenstoß keine größeren Schäden am Fahrzeug verursachte. Leider musste das Team beschließen den Boliden aus dem Rennen zu nehmen, was ein herber Rückschlag für alle Beteiligten war.

„Ich kann nicht beschreiben, wie sich das anfühlt…! Nach so harter Arbeit ist es wirklich sehr enttäuschend für das Team, dass das Rennen nicht fortgesetzt werden konnte. Ich habe es noch nie erlebt, dass das sogenannte „Wildlife“ rund um die Rennstrecke uns so zum Verhängnis werden konnte. Auch für das Tier tut es mir sehr leid. Nichtsdestotrotz hat das ganze Team einen tollen Job gemacht und wir können es kaum erwarten, wieder mit zwei GT3 Boliden bei dem nächsten Rennen in Spa zum 24 Stunden Rennen dabei zu sein. Ich freue mich sehr auf das, was die Saison 2020 für uns bereithält“, so Teammanager Niclas Königbauer.

Trotz des intensiven Rennkalenders wird Walkenhorst Motorsport die „Heimspiele“ auf dem berühmten Nürburgring nicht ausfallen lassen und für die VLN Rennserie und das legendäre 24-Stunden-Rennen in verschiedenen Klassen auf der Strecke dabei sein. Ganz nach dem Motto „Welcome back Green Hell“!