Nürburgring. Kaum begonnen und schon vorbei. Der 9. VLN Lauf und somit der letzte in der Saison 2019 fand am 26.10.2019 am Nürburgring statt. Dass diese Saison nach all den diesjährigen schwierigen Wetterbedingungen mit Sonnenstrahlen endet, hätte keiner gedacht. Walkenhorst Motorsport nahm sich vor mit fünf Boliden an den Start zu gehen. Bei einem Nordschleifen-Test am Freitagvormittag kam es jedoch leider für den M6 GT3 #35 Total zu einem Unfall, welcher es unmöglich machte diesen bei dem Rennen einzusetzen. Somit waren es nur noch vier.

Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin teilten sich erneut das Cockpit des M6 GT3 #34 Playstation. Der Renntag begann für das Team mit dem morgendlichen Qualifying auf einer etwas feuchten Strecke. Als es trockener wurde, fuhr die #34 raus und musste leider nach einer Berührung wieder in die Box. Das Team arbeitete sehr eifrig an dem Fahrzeug, damit dieses erneut auf die Strecke konnte. Das ergab den 7. Platz für das #34-Trio. Dieses kämpfte sich im Rennen nach vorne und beendete das Rennen auf Platz 4. Zumindest erstmal – denn bei der Endabrechnung stellte man fest, dass der Walkenhorst M6 GT3 #34 Playstation den 3. Platz feiern durfte. Manchmal kommt es doch anders als man erwartet.

Teamchef Henry Walkenhorst teilte das Cockpit diesmal mit Ben Tuck und Florian Weber auf dem M4 GT4 #191 Total. Zwar fuhr er nicht auf seinem gewohnten M6 GT3, dennoch nahm er an VLN 9 auch als Fahrer teil. Das Trio sorgte für eine sehr solide Leistung und beendete das Rennen auf Platz 8 in der SP10. Im Cup5 war das Team an diesem Wochenende nicht besonders erfolgreich. Der M240iR #681 Purple Dot mit Tim Morley und Aidan Read startete das Rennen auf Platz 4 und der M240iR #682 mit den beiden Amerikanern, Charlie Postins und James Clay auf Platz 13. Beide mussten das Rennen frühzeitig beenden und konnten beim Saisonfinale leider nicht über die Ziellinie fahren.

„Kaum zu glauben, dass es bereits der letzte Lauf ist. Dieses Wochenende hat uns erneut bewiesen, dass der Nürburgring Höhen und Tiefen anbietet. Es war uns eine Ehre an dieser spannenden VLN-Saison hier teilnehmen zu dürfen. Für uns steht noch das letzte Rennen in Südafrika im Kalender, somit haben wir einiges an Arbeit vor uns in den nächsten Wochen. Aber zuerst wird etwas gefeiert – das hat sich das Team verdient. Wir sehen uns definitiv wieder und können es kaum erwarten erneut am Nürburgring zu sein“, so Teammanager, Niclas Königbauer.