Nürburgring. Das letzte Saisondrittel der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startete am vergangenen Wochenende (27. – 28.09.2019). Mit dem 59. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen ging es in den 7. VLN Lauf. Wie nicht anders erwartet, startete Walkenhorst Motorsport mit drei GT3 Boliden. Vor allem der BMW M6 GT3 #34 Playstation mit Nicky Catsburg, David Pittard und Jody Fannin wurde an der Spitze erwartet. Des weiteren wurden der M4 GT4 und zwei M240iR vom Team eingesetzt.

Das Wetter spielte auch diesmal wie nicht anders erwartet etwas verrückt. Am Freitag wurden die Teams von Sonnenstrahlen geweckt und am Samstag von Gewitter und Regen. Für die Ingenieure führte dies erneut zu einer Herausforderung in der Auswahl der Reifen. Rennfahrerlegende Jörg Müller sorgte in diesem Bereich übrigens erneut für Aufsehen, denn seit VLN 6 ist er statt im Cocktpit an der „Walkenhorst Motorsport Pitwall“, wo er für den M6 GT3 #36 Total als Ingenieur eingesetzt wird, zu sehen.

Obwohl der Wettergott nicht ganz nach der Pfeife des Teams tanzte, ließ sich Walkenhorst Motorsport nicht unterkriegen. Der M6 GT3 #34 Playstation kämpfte sich vom 10. Startplatz ganz weit nach vorne und eroberte den 3. Platz auf dem Podium. Eine sensationelle Leistung, welche durch enormen Teamgeist und Zusammenhalt erbracht werden konnte. In der SP9 Pro-Am schlugen sich Rudi Adams, Hunter Abbott und Jordan Tresson ebenfalls nach vorne. Der M6 GT3 #35 Total überquerte die Ziellinie auf Platz 8 im Gesamtklassensegment und Platz 3 in der Klasse. Für den dritten M6 GT3 #36 Total kam es leider relativ früh zu einem Rückschlag. Denn bereits in der Einführungsrunde stand dieser nach einem Dreher im Kiesbett. Zwar konnte das Rennen weitergefahren werden, jedoch von der letzten Position. Und als ob das nicht schon genug Strafe gewesen wäre, kam es im Rennen auf Grund der nassen Verhältnisse zu einem Kontakt mit der Leitplanke, welcher für Henry Walkenhorst, Andreas Ziegler und Jörn Schmidt-Staade verhinderte das Rennen beenden zu können.

Ben Tuck, Jörg Breuer und Florian Weber machten die SP10 unsicher und leisteten ebenfalls sehr gute Arbeit. Erneut gehörte der 3. Platz in der Klasse dem Team Walkenhorst Motorsport. Im Cup5 war Walkenhorst diesmal mit zwei M240iR vertreten. Seb Melrose, Tim Morley und Jasper Thong besetzten den M240iR #682 Purple Dot und belegten den 11. Platz. Der zweite M240iR mit der Startnummer #682 und den beiden Meller Brüdern Tim und Dirk Groneck erzielte den 5. Platz. Somit ging das Wochenende für das Team erfolgreich zu Ende.

„Was soll ich sagen, ich bin sehr begeistert von der Leistung von diesem Wochenende. Trotz der Wetterbedingungen haben wir unser Bestes gegeben und die harte Arbeit hat sich gelohnt. Vielen Dank an das gesamte Team für solch ein Ergebnis und Engagement. Das motiviert uns umso mehr für den nächsten Start in zwei Wochen. Wir freuen uns“, so Teammanager, Niclas Königbauer.