Nürburgring. Letztes Wochenende (06. – 07.09.2019) fand der 6. VLN-Lauf (42. RCM DMV Grenzlandrennen) statt. Dieses Jahr waren die VLN Läufe sehr stark vom Eifelwetter geprägt. Erneut kam es zu starken Regenfällen und Mischbedingungen am Renntag. Somit war die richtige Reifenwahl für die Teams eine gewisse Herausforderung – auch für Walkenhorst Motorsport. Denn diese hatten drei M6 GT3, einen M4 GT4 und den M240iR am Start. Nach einigen Rückschlägen auf Grund der Wetterbedingungen in der Vergangenheit war es etwas frustrierend am Samstagmorgen in den Himmel zu schauen.

Die Fahrerbesetzung auf dem M6 GT3 #34 Playstation mit David Pittard und Jody Fannin wurde bei diesem Rennen von Nicky Catsburg abgerundet, da Christian Krognes auf Grund privater Gründe leider nicht teilnehmen konnte. Das Trio riskierte im Training nicht allzu viel und startete das Rennen somit auf Platz 20. Im Rennen schlugen sich die Piloten ziemlich rasant nach vorne und beendeten das Rennen auf Platz 7. In der SP9 Pro-Am wurde der M6 GT3 #35 Total mit Rudi Adams, Jörn Schmidt-Staade und Jordan Tresson endlich belohnt. Denn bei den letzten Veranstaltungen wurde das Rennen leider ein paar Male nicht beendet. Diesmal griff das Trio an und belegte den 1. Platz. Die strahlenden Gesichter konnte man am Podium definitiv nicht übersehen. Der dritte M6 GT3 #36 Total, pilotiert von Teamchef Henry Walkenhorst, Andreas Ziegler und Anders Buchardt hatte etwas weniger Glück, denn ein Kontakt sorgte dafür, dass das Rennen frühzeitig beendet werden musste.

In der SP10 waren die Chancen für den M4 GT4 #191 Total sehr hoch erneut ein Pokal mit nach Hause zu nehmen. Ben Tuck, Jörg Breuer und Thomas Hetzer kämpften sich im Rennen nach vorne bis ein Reifenschaden für Zeitverlust sorgte. Das Rennen wurde somit leider nur auf Platz 5 beendet. Der „Kleine“ in der Walkenhorst-Familie, der M240iR #681 Purple Dot wurde an VLN 6 von Sebastian Melrose, Luke Williams und Aidan Read pilotiert. Ein Reifenschaden sorgte hier ebenfalls für eine Zeitverzögerung und ein Dreher kurz vor Schluss leider für keine Möglichkeit das Rennen zu beenden.

„Es ist tatsächlich unglaublich, dass in diesem Jahr nur schlechtes Wetter in Erinnerung bleibt. Wir sind vor kurzem erst aus Suzuka zurück und haben uns auf die VLN sehr gefreut. Endlich wurde unsere #35 belohnt. Darüber sind wir sehr froh und stolz. Drei VLN Termine stehen noch im Kalender und dann sind wir in Südafrika für die IGTC. Kaum zu glauben, dass die Saison bald vorbei ist. Aber erstmal sehen wir uns in drei Wochen“, so Teammanager, Niclas Königbauer.