Nürburgring. Vergangenes Wochenende (02. – 03.08.2019) fand der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen statt.  Walkenhorst Motorsport nahm erneut die Herausforderung auf sich und bestritt das Heim-Rennen nach dem 24H Rennen in SPA, welches das Wochenende davor stattgefunden hatte. Mit fünf Fahrzeugen zeigte sich das Meller Team in der Eifel. Nach den 24H in SPA legte sich jeder einzelne aus dem Team ins Zeug und arbeitete sehr hart daran um die Boliden startfertig zu machen. An dem M6 GT3 #34 Playstation wurde bis Freitagnachmittag geschraubt um am Samstag teilnehmen zu können.

Gelohnt hat es sich für den PRO M6 GT3 #34 Playstation und auch die Piloten Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin definitiv. Denn obwohl das Rennen auf Grund der „Eifelbekannten“ Wetterbedingungen auf Platz 31 gestartet wurde, kämpfte sich das Trio nach vorne und beendete das sehr spannende und knappe Rennen auf dem 5. Platz. Eine tolle fehlerfreie Leistung vom Team und auch den Fahrern.

Im Vergleich dazu, hatten die beiden TOTAL M6 GT3 #35 und #36 nicht solch ein Erfolgserlebnis, denn beide beendeten das Rennen frühzeitig. Nach einer Kollision musste Rudi Adams eher aus dem Auto springen als erwartet und somit konnten seine Fahrerkollegen, Hunter Abbott, Jordan Tresson und Jörn Schmidt-Staade deren Stint erst gar nicht wahrnehmen. Bei dem M6 GT3 #36 Total war es umgekehrt.

Hier kam es nach dem letzten Fahrerwechsel zum Ausfall. Nachdem Henry Walkenhorst, Anders Buchardt und Peter Posavac aus dem Auto stiegen, war Andreas Ziegler an der Reihe. Das Quartett hatte sich während des Rennens sehr weit nach vorne geschlagen, aber leider hieß es nach einem Einschlag ebenfalls: „Die grüne Hölle hat ihn“.

In der SP10 war es ein sehr enger Kampf, welchen Ben Tuck, Thomas D. Hetzer, Will Tregurtha und Euan McKay irrsinnig gut meisterten. Nach 6 Stunden wurde das Rennen auf Platz 3 in der Klasse beendet und das Quartett sowie das Team war mehr als zufrieden. Im Cup5 war es ganz knapp vor dem Ende auch zu einem Ausfall gekommen, welcher beim Team und den Piloten Sebastian Melrose, Jasper Wie Heen Thong, Luke Williams und Romain Monti für traurige Gesichter sorgte.

„Das ist nun mal Motorsport. Man hängt bis Nachts unter den Autos um alles rechtzeitig zu schaffen und dann zeigt die grüne Hölle sich von ihrer leider nicht so tollen Seite. Es waren sehr harte Wochen für das gesamte Team und ich bin irrsinnig Stolz was hier geleistet wurde und wird. Vor allem die Aktion mit dem PRO M6, welcher innerhalb von vier Tagen aufbereitet wurde – unsere Jungs haben es einfach drauf. Rückschläge gibt es immer wieder, aber das wichtigste daran ist, dass man sich nicht unterkriegen lässt und zusammenhält. Wir haben erstmal ein paar Tage „Ruhe“ und dann geht es nach Japan. In knapp einem Monat sehen wir uns erneut in der Eifel. Wir sind gespannt was die Saison für uns noch bereit hält“, so Teammanager, Niclas Königbauer.