Suzuka. Letztes Wochenende (23. – 25.08.2019) fand die 4. Runde der Intercontinental GT Challenge in Suzuka, Japan statt. Das 10h Rennen war das ultimative Sommerhighlight nach den 24h in Spa. Für Walkenhorst Motorsport war es der erste Auftritt in Japan mit dem M6 GT3 #34 Total. Die Fahrerbesetzung war wie auch für die gesamte IGTC folgende: Nicky Catsburg, Christian Krognes und Mikkel Jensen.

Für das Team begann die Reise nach Japan relativ früh, denn für den Dienstag vor dem Rennen war der komplette Aufbau eingeplant damit es am Mittwoch zur Parade nach Suzuka gehen konnte.  Wie sonst auch bekannt, versammelten sich dort Fans um Fahrer und Fahrzeuge ganz nah zu erleben. Der Donnerstag deckte die technischen Abnahmen ab und erst am Freitag wurde die Strecke befahren. Doch genau bei der ersten Session, regnete es in Strömen, was verhinderte dass man eine repräsentative Zeit fahren konnte. Die letzten Trainingseinheiten am Freitag begannen am Abend. Alle Fahrer müssen während der 90-Minuten-Läufe mindestens eine Runde in der Dunkelheit absolvieren.

Beim Qualifying am Samstag bestimmten die Zeiten kombiniert aus drei 15-minütigen Sessions – eine pro Fahrer – wer um den ersten Platz kämpfen würde. Mit einem guten 10. Platz ging es ins Pole Shootout bei dem Nicky Catsburg sensationelle Leistung erbrachte und den 3. Platz eroberte.

Am Sonntag, 25.08.2019 fand das Rennen statt. In den ersten zwei Stunden lief es für BMW sehr gut. Team Schnitzer mit Martin Tomczyk als Startfahrer  wurde von Walkenhorst Motorsport mit Nicky Catsburg als Startfahrer an der Spitze begleitet. „1-2“, hieß es für BMW bis die Hoffnungen jedoch zu Beginn der zweiten Stunde zunichte gemacht wurden, als Christian Krognes mit einem sich drehenden Fahrzeug in Berührung kam. Der Schaden erschien zunächst oberflächlich, erwies sich aber kurz darauf als unheilbar.

„Es ist unfassbar, wie toll alles lief und dann auf Grund solch eines Ereignisses von eine Sekunde auf die andere alles vorbei sein kann. Suzuka ist traumhaft und wir sind froh das hier erleben zu dürfen. Die Jungs haben tolle Arbeit geleistet. Dadurch ist die Enttäuschung doch etwas größer. Man kann es leider nicht ändern. Auf die 10h Suzuka folgt Ende November noch das Saisonfinale in Südafrik (9H Kyalami). Das wird ein bestimmt ein tolles Event und darauf freuen wir uns besonders“ fügte Teammanager, Niclas Königbauer hinzu.