Nürburgring. An VLN 3 vom 25. bis 27. April 2019 war Walkenhorst Motorsport mit 6 Fahrzeugen unter den 193 Startern auf der Strecke, die für das Rennen angekündigt wurden. Auf Grund des kürzeren Rennens an VLN 1 und des Rennabbruchs an VLN 2 war das Team etwas ungeduldig und wollte 2019 ein vollständiges Rennen in der Grünen Hölle bestreiten. Teamchef Henry Walkenhorst freute sich wieder da zu sein und teilte das Steuer auf dem BMW M6 GT3 #36 mit Andreas Ziegler und Hunter Abbott. Ebenfalls war Lucas Ordonez, der an VLN 2 nicht teilnehmen konnte erneut mit Christian Krognes und David Pittard in der SP9 Pro auf dem BMW M6 GT3 #34 Playstation zu sehen. Die Fahreraufstellung des BMW M6 GT3 #35 Total rundeten Rudi Adams, Immanuel Vinke und Jody Fannin ab. 

Leider sah es am Renntag nicht so besonders aus wie am Testfreitag. Das unberechenbare Wetter in der Eifel tanzte nicht besonders nach der Pfeife der Teams. Nach einer verkürzten Qualifikation am Samstagmorgen unter schwierigen Bedingungen startete der M6 GT3 #34 Playstation das Rennen auf Platz 6, der M6 GT3 #35 Total auf Platz 18 und der M6 GT3 #36 auf Platz 24. Starke Regenschauer während des Rennens machten den Teams und Fahrern zu schaffen und einige blieben dabei wortwörtlich auf der Strecke. Die GT3 Fahrzeuge von Walkenhorst Motorsport mussten leider alle das Rennen frühzeitig beenden. Ein sehr trauriges Ereignis für das gesamte Team.

 

Für den BMW M4 GT4 #191 Total mit Florian Weber, Euan McKay und Joshua Caygill sah es in der SP10 besser aus. Dieser beendete das Rennen mit einer sehr soliden Leistung auf Platz 5. Der BMW M240iR #681 Purple Dot mit Sebastian Melrose, Michael Lyons und Will Tregurtha startete das Rennen nach einer etwas problematischen Qualifikation auf Platz 19. Das schnelle Trio pushte das Auto nach vorne und somit wurde das Rennen auf Platz 6 im Cup5 beendet. Für den zweiten BMW M240iR #682 war das Rennen schwieriger. Auch für diesen hatten die Wetterbedingungen Folgen und die #682 musste somit früher in die Box als erwartet. Das Team schaffte es jedoch das Fahrzeug erneut auf die Strecke zu schicken und das Fahrertrio beendete das Rennen auf Platz 18 nachdem es 4 Runden verloren hatte.

 

„Was soll ich sagen, es ist einfach unglaublich, dass wir in diesem Jahr kein einziges VLN Rennen richtig bestreiten konnten. Die Eifel kennt keine Gnade. Man kann es nicht ändern und wir müssen nach vorne schauen. Das 6H Qualifikationsrennen steht bevor und wir stürzen uns nun in die Vorbereitungen hierfür“ so Teammanager, Niclas Königbauer.