Nürburgring. Vom 12. bis 13. April 2019 fand VLN 2 statt und trotz der nicht allzu schönen Wettervorhersage waren 193 Starter angekündigt. Für Walkenhorst Motorsport war es an der Zeit nach dem Rennen in Kalifornien wieder das Heimspiel anzugehen und somit die 2. Runde der VLN 2019 mit 6 Fahrzeugen zu bestreiten. Nach einem erfolgreichen Testtag am Freitag stand dem Rennen am Samstag nichts im Weg. So dachten all die Teams zumindest.

Walkenhorst Motorsport durfte diesmal auf dem BMW M6 GT3 #34 PlayStation erneut Jordan Tresson begrüßen, welcher Lucas Ordonez ersetzte und mit Christian Krognes und David Pittard in der SP9 Pro fuhr. Im Qualifying war diese sehr schnelle Fahreraufstellung nicht weit davon entfernt die Pole Position einzufangen, aber ein Code 60 vermied dies und die #34 beendete die Session auf P8. Der BMW M6 GT3 #35 Total mit den an Bord befindlichen Rudi Adams, Immanuel Vinke und Jody Fannin belegte im Qualifying P10 im Gesamtklassensegment und P1 in der Klasse SP9 Pro-Am.
Der dritte BMW M6 GT3 #36 mit Peter Posavac, Andreas Ziegler und Hunter Abbott startete auf P18 und wurde Dritter in der SP9 Pro-Am. Florian Weber und Joshua Caygill starteten das Rennen mit dem BMW M4 GT4 #191 Total auf P7 in der SP10. Im Cup 5 gehörte dem M240iR #681 Purple Dot mit Sebastian Melrose, Michael Lyons und Will Tregurtha P8 und dem M240iR #682 P2 mit Ben Tuck, Tom Wrigley-Edwards und Jörg Breuer.

Das Rennen verzögerte sich durch leichten Schnellfall und startete somit um 12:15 Uhr. Nach bereits zwei Runden entschied sich die Rennleitung für eine rote Flagge. Genau eine Stunde später wurde das Rennen auf Grund der schlechten Wetterbedingungen in der grünen Hölle beendet. Es befand sich noch Schnee auf der Strecke und es war weiterer Schnee gemeldet. Da die zurückgelegte Distanz kürzer als 80 Minuten war, bleibt VLN 2 ohne Wertung.

„Wir hatten uns sehr gefreut nach unserem IGTC Trip wieder in der Eifel zu sein. Diese hat ihrem Ruf alle Ehre gemacht. Es ist wirklich sehr schade, dass wir das Rennen so frühzeitig beenden mussten, aber Sicherheit geht immer vor. In zwei Wochen sind wir erneut mit sechs Fahrzeugen am Start“ so Teammanager, Niclas Königbauer.