Am 05.10.2018 startete die VLN Langstreckenmeisterschaft zu Saisonrennen43304712_1888564957896663_4411845613960822784_o Nummer acht von neun – hiermit begann der Endspurt der Saison 2018 mit dem 50. ADAC Barbarossapreis. Für die Teilnehmer ging es beim vorletzten VLN-Lauf auf dem Nürburgring in die letzte Phase. Die GT3-Klasse selbst war mit 17 Fahrzeugen stark besetzt. Darunter ebenfalls Walkenhorst Motorsport mit zwei BMW M6 GT3. Bei vorhergesagter Regenwahrscheinlichkeit von null Prozent und Temperaturen um 20 °C durften sich Fahrer, Teams und Fans auf einen fantastischen Renntag freuen.

Damit es nicht langweilig wird, ging es für Walkenhorst Motorsport an dem Wochenende vor VLN 8 noch nach Barcelona. Dort fand das letzte Rennen im Jahr 2018 in der Blancpain GT Series statt. Im Endurance Cup fuhr der M6 GT3 #36 Total mit Henry Walkenhorst, Ralf Oeverhaus und Immanuel Vinke auf Platz 4 im AM-Cup ins Ziel und rundete somit die Saison ab. Kaum im Workshop in Melle angekommen, ging es bereits weiter zum Nürburgring – hier war das Team definitiv podiumsreif.

_MG_1938[1]Der M6 GT3 #35 Playstation wurde nach einer sensationellen Performance belohnt. Den 3. Platz feierten Jonathan Hirschi, Hunter Abbott und Jordan Tresson mit Pokalen und einem großen Grinsen im Gesicht. Das Trio startete das Rennen auf Platz 16 und schlug _MG_2167[1]sich sehr professionell und ehrgeizig nach vorne. Ein wohlverdienter Sieg nach einigen Rückschlägen bei den vergangenen Rennen. Bei dem zweiten M6 GT3 #36 Total sah es im Qualifying sehr gut aus. Den 5. Platz sicherten sich Rudi Adams, David Pittard und Andreas Ziegler. Im Rennen hingegen machte ein technischer Defekt, welcher beim Boxenstopp Zeit kostete, etwas zu schaffen. Das Trio ließ sich nicht unterkriegen und pushte den Boliden auf Platz 11 nach vorne. Eine unglaublich solide Leistung.

In der SP10 gab es diesmal leider kurz vor Rennende einen etwas schweren Unfall mit dem M4 GT4 #191 Knuffi. Ein sehr trauriges Ereignis für den Stam_MG_1941[1]mpiloten Thomas D. Hetzer, Florian Weber und William Paul, denn das Rennen konnte somit nicht beendet werden. „Es ist sehr schade für Knuffi und die Fahrer, aber wir sind froh, dass es William Paul gut geht. Das ist und bleibt das Wichtigste“, so Teammanager, Niclas Königbauer. Der M4 GT4 #191 Knuffi wird leider nicht an VLN 9 teilnehmen können und muss sich frühzeitig verabschieden. Nach dem schwerwiegenden Unfall wurden viele Möglichkeiten in Erwägung gezogen, jedoch kam das Team zu keiner durchführbaren Lösung und somit kann „Knuffi“ nicht mehr eingesetzt werden. Der chrom-folierte M235iR #682 Identica wurde von Finlay Hutchison und Richard Heistand auf Platz 10 im Cup 5 ins Ziel pilotiert._MG_2030[1]

„Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team. Trotz einiger Rückschläge in diesem Jahr haben wir alles gegeben und gezeigt, dass wir es schaffen können. Außerdem freuen wir uns irrsinnig für unser Playstation-Trio, welches dieses Jahr sehr viel Potenzial gezeigt hat. Endlich wurden sie belohnt. Nun steht der letzte Lauf in zwei Wochen vor der Tür und wir sind gespannt, was uns erwartet“ fügte Teammanager, Niclas Königbauer hinzu.

 

Pictures by Natalie Cichara!