Letzten Samstag, den 22. September, startete die VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in das letzte Saisondrittel. Das siebte von insgesamt neun Saisonrennen markierte den Start in den spannenden Schlussspurt der Meisterschaft. Mit dem 58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen des Dortmunder MC begann VLN 7.

Walkenhorst VLN7 (13)[1]Rund 160 Fahrzeuge gingen pünktlich um 12 Uhr an den Start. Darunter auch Walkenhorst Motorsport – zum letzten mal mit seinen fünf Boliden, denn der Z4 GT3 wird an VLN 8 und 9 leider nicht mehr teilnehmen. Diesmal gelang dem Team eine Spitzenleistung. Die Pole Position der VLN 7 mit neuem Trainings-Rundenrekord von 7:55.468 ging an Walkenhorst Motorsport mit dem BMW M6 GT3 #35 Playstation und den Fahrern Jordan Tresson, Rudi Adams und Hunter Abbott. Eine sensationelle Leistung, welche große Freude in Box 21 bereitete. Das Rennen  hingegen ist ein etwas härterer und längerer Kampf, welcher dem Fahrertrio leider einige Plätze kostete. Nichtsdestotrotz konnten die Jungs sich sehr gut auf Platz 8 im Gesamtklassensegment und Platz 3 in der SP9 PRE behaupten.

Walkenhorst VLN7 (35)[1]

Der zweite M6 GT3 vom Team mit der Startnummer #36 TOTAL raste direkt auf Platz 9 hinterher. David Pittard, welcher beim 6. Lauf mit der Pole Position überraschte, Andreas Ziegler und Anders Buchardt, der dieses Jahr für Walkenhorst Motorsport in der Blancpain GT Series gefahren ist, pilotierten diesen.

Der Z4 GT3 #50 hatte diesmal seinen letzten Auftritt im Jahr 2018. Dieser glänzte 3 Stunden und 34 Minuten – dann musste der beliebte „Zetti“ auf Grund eines enormen Leistungsverlustes das Rennen frühzeitig beenden. Sehr Schade für Peter Posavac, Jörg Müller und Alex Lambertz, welche den letzten Lauf noch positiv in Erinnerung behalten wollten.

Walkenhorst VLN7 (27)[1]Der knallgelbe BMW M4 GT4 #191 Knuffi ging mit dem Stammpiloten Thomas D. Hetzer und seinen Kollegen Ace Robey und Paul William zum siebten Saisonlauf an den Start. Am Samstag um 12 Uhr überquerte Thomas D. Hetzer die Startlinie als sechster von elf Teilnehmern in der SP10. Nach vier Stunden fuhr das Trio auf Platz 5 ins Ziel und sorgte somit für ein solides Ergebnis.Walkenhorst VLN7 (34)[1]

Auch der M235iR #682 Identica, welcher Freitags immer für Adrenalinschub bei den Taxigästen sorgt, trat an VLN 7 mit Florian Weber, Euan McKay und Devon Modell an. Gestartet auf Platz 10 im Cup5 beendete der kleinste im Walkenhorst Motorsport Rennstall das Rennen auf Platz 7.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Nächste Woche fliegt ein Teil vom Team bereits nach Barcelona für die Blancpain GT Series (Endurance Cup). Das Team wird aufgeteilt und wir müssen parallel auch für den nächsten VLN Lauf arbeiten. Wir freuen uns“ fügte Teammanager, Niclas Königbauer hinzu.

 

Pictures by Daniel Matschull!