Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop: Bestplatziertes BMW Team

Walkenhorst Motorsport hat sich bei der Rennpremiere des neuen BMW M6 GT3 im 1. Lauf des Jahres zur Langstreckenmeisterschaft den 7. Gesamtplatz gesichert und wurde somit bestplatziertes BMW Team.

Für die 62. ADAC Westfalenfahrt hatte sich das Team aus Melle viel vorgenommen. Insgesamt brachte die Mannschaft 6 BMWs an den Start, wovon 3 Rennfahrzeuge in der sehr stark besetzten und über 30 Teilnehmer starken SP9 Klasse antraten. Am Ende haben 5 der 6 Renner die Zielflagge gesehen.

Der BMW M6 GT3, pilotiert von Startfahrer Michele Di Martino und Matias Henkola, hat von der ersten Runde an das große Potential von Mensch und Maschine gezeigt. Gleich beim Start konnten sie sich einige Plätze nach vorne kämpfen. Mit einer sauberen Leistung, keinen Fehlern und ein beherztes Überholmanöver in der Hohenrain-Schikane in der letzten Runde, sicherte sich das Fahrerduo den 7. Gesamtplatz.

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Bei Victor Bouveng und Christian Krognes im Schwesterauto lief nicht alles nach Plan. Nach einer guten Startphase musste man den M6 GT3, nach einer Kollision und Radaufhängungsbruch, Ende Start Ziel nach Runde 8 abstellen. Die Enttäuschung bei der Premiere war den Fahrern ins Gesicht geschrieben.

Tom Blomqvist hat nach einem kräftezehrenden 4 Stunden Stint sensationell sein erstes Rennen auf der legendären Nordschleife beendet. Ein gelungener Einstand zur Vorbereitung für den Einsatz im Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop BMW M6 GT3 für VLN 2.

Auch der „Knuffi“ BMW M235iR in seinem neuen gelben Gewand und den Neuzugängen Jari Nuoramo und Juha Hannonen aus Finnland zeigten zusammen mit Thomas D. Hetzer eine solide Leistung. Mit einer schnellsten Rundenzeit von 9:16 zeigte das Trio den Anspruch auf gute Ergebnisse. Nach etwas Pech beim Boxenstopp belegten sie den 10. Platz in der Cup Wertung.

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Mit Chris Mealin und Emin Akata ging der dritte M235iR von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop ins Rennen. Der junge Mann von der Isle of Man bestritt sein erstes Langstreckenrennen und sammelte wichtige Erfahrungen für die weitere Saison. Ein kleiner Rempler zu Beginn des Rennens sorgte für kurzfristige Aufregung. Nach dem ersten Boxenstopp aber kam die Entwarnung, der Kühler hatte zum Glück nichts abbekommen und so konnten Emin und Chris einen 11. Platz in der 18 Fahrzeug starken Cup Klasse retten.

Fotos: Peter Elbert