Walkenhorst Motorsport erkämpft sich beim 9. Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring den 5. Platz in der SP9.

Trotz Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt kamen am vergangenen Wochenende zahlreiche Teams und Fans zum 9. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem ROWE DMV 250-Meilen-Rennen, an den Nürburgring.

Das freie Training am Freitag nutzte das Team für letzte Abstimmungsarbeiten an den Rennboliden.

Dunlop BMW Z4 GT3

Die Qualifikationssession am Samstagmorgen bot einen für den Oktober bekannten Anblick: Nebel. Die Session musste deshalb um knapp eine Stunde verschoben werden. Bei einer Temperatur von 1° war klar, dass eine gute Leistung nur über einen perfekt arbeitenden Reifen führte. Das Fahrertrio des Dunlop BMW Z4 GT3, Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Victor Bouveng, zeigte, dass der Dunlopreifen auch mit diesen Bedingungen gut klar kam. In der letzten schnellen Runde war es dann Felipe Laser, der alles zusammenbekam, bevor er von Verkehr aufgehalten wurde. Der 6. Platz spiegelte damit nicht ganz die Leistung des Pakets wieder. Zu Beginn des 4-stündigen Rennens korrigierte Laser dies wieder und fuhr auf Platz 4, später sogar bis auf Platz 3 nach vorne und übergab dann an Victor Bouveng. Doch das Glück blieb dem Trio nicht treu. Ein Rennwagen verlor im Bereich Kallenhardt Öl, das dem Dunlop Z4 GT3 zum Verhängnis wurde und den Ausfall bedeutete.

TÜV Süd BMW Z4 GT3

Das Fahrertrio des TÜV Süd BMW Z4 GT3, Henry Walkenhorst, Matias Henkola, Michele Di Martino, sicherte sich, im Rahmen der Qualifikationssession, mit einer schnellsten Rundenzeit von 8:33.307 den 17 Startplatz. Bereits beim Start gelang es dem Trio einige Plätze gutzumachen. Während des gesamten Rennens zeigten Henry Walkenhorst, Matias Henkola und Michele Di Martino eine durchgängig gute Performance, die nach 27 Runden und einer Fahrzeit von 4:06:34 mit dem 5. Platz in der Klasse SP9 und dem 7. Platz im Gesamtklassement belohnt wurde.

Knuffi BMW M235i Racing

Thomas D. Hetzer, „Tyson“ und Stephan Kuhs zeigten hinter dem Steuer des Knuffi BMW M235i Racing bereits im Training eine tolle Leistung und gingen mit einer schnellsten Rundenzeit von 9:18.333 von Startplatz 5 in der Klasse ins Rennen. Auch zu Rennbeginn gelang es dem Trio, nach einem fulminanten Start, direkt bis auf Position 3 nach vorne zu fahren. Leider sorgte ein Dreher in der 2. Runde für einen ersten Platzverlust. Im weiteren Rennverlauf musste das Trio einen erneuten Rückschlag, in Höhe Adenauer Forst, hinnehmen. Bei einer Kollision mit einem anderen Teilnehmerfahrzeug verloren Thomas D. Hetzer, „Tyson“ und Stephan Kuhs wiederholt wichtige Zeit. Trotz aller Bemühungen blieb dem Trio nach 24 Runden nur der 10. Platz in der CUP5 Klasse.

Real Garant BMW M235i Racing

Die Besatzung des Real Garant M235i Racing, Stefan Kruse und Thomas Haider, sicherten sich im Rahmen der Qualifikationssession mit einer Rundenzeit von 10:20.691 den 19. Startplatz. Im Verlauf des Rennens hatte das Fahrerduo weniger Glück. Öl eines anderen Teilnehmerfahrzeuges im Bereich Pflanzgarten führte zum Ausfall des Real Garant BMW M235i Racing.

Henry Walkenhorst (Teaminhaber): Wir waren perfekt vorbereitet und wollten an den Erfolg vom letzten Mal anknüpfen. Es hat nicht sollen sein. Wir werden nun beim letzten Lauf noch einmal angreifen.“

Victor Bouveng (#36 Dunlop BMW Z4 GT3): „Es tut mir so leid für das Team. Auf der Strecke war Öl und ich konnte das Auto nicht mehr halten.“

Felipe Fernández Laser (#36 Dunlop BMW Z4 GT3): „Das Auto und die Reifen waren perfekt. Ich habe aber ausgerechnet in der letzten Kurve Verkehr auf der Strecke gehabt. Das hat uns bestimmt 4 Sekunden gekostet.“ (Qualifikation)