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Walkenhorst Motorsport erkämpft sich beim 8. Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring den 2. Platz in der SP9 und feiert auf dem Podium.

Am 3. Oktober zog die 55. Auflage des ADAC Reinoldus Langstreckenrennens bei strahlendem Sonnenschein wieder zahlreiche begeisterte Motorsportfans an die Traditionsstrecke in der Eifel.
Bei so einem starken Starterfeld war für das Team klar, dass nur eine Topleistung nach vorne führen würde.

Gemeinsam mit seinem Partner Dunlop nutzte das Team die Trainingseinheit am Freitag zur Erprobung von Rennreifen der neusten Generation. Rundenzeiten von 8:03 Minuten zeigten bereits zu diesem Zeitpunkt die außergewöhnliche Performance des Pakets.

Die Qualifikationssession am Samstagmorgen bot bereits zu Beginn einen Ausblick auf das kommende Rennen. Schnelle Rundenzeiten und zahlreiche Wechsel an der Spitze sorgten für Spannung und verlangten den Fahrern alles ab. Bestens vorbereitet und mit einem starken Paket startete das Fahrertrio des Dunlop BMW Z4 GT3, Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn, bei perfekten Streckenbedingungen in die Qualifikation. Leider konnten Felipe Fernández Laser und Michela Cerruti die Performance zu Beginn nicht umsetzen, da bereits in den ersten Minuten der Session Gelbphasen auf der Nordschleife schnelle Rundenzeiten verhinderten.
In der Schlussphase war es dann Jesse Krohn, der seine Chance in eine top Rundenzeit von 8:02.245 umsetzte und den Dunlop BMW Z4 GT3 auf Platz 1 katapultierte. Doch die starke Konkurrenz, die noch auf der Strecke war, konnte noch nachsetzen und so blieb dem Team am Ende ein guter 3. Platz für den Start.

Es hat sich gezeigt, dass das Team die Ergebnisse aus dem Reifentest optimal umsetzen und die Leistung noch verbessern konnte. Die hohe Leistungsdichte zeigt sich, wenn man bedenkt, dass die Top 10 der Qualifikation nur 6,497 Sekunden auseinander lagen.

Nach einem nicht ganz optimalen Start in die 4-stündige Hatz gelang es dem Fahrertrio wieder schnell den verlorenen Boden gutzumachen. Die Besatzung des Dunlop BMW Z4 GT3 zeigte von da an ein fehlerfreies Rennen und kämpfte in der Schlussphase mit den beiden Erstplatzierten um die Plätze. Michela Cerruti gelang es fast, mit einer schnellsten Schlussrunde, den zweitplatzierten Mercedes noch abzufangen. Auf dem Zeitentableau trennten die beiden lediglich 0,679 Sekunden. Nach insgesamt 28 Runden überquerte Michela Cerruti die Ziellinie auf dem 3. Platz im Gesamtklassement und auf dem 2. Platz in der Klasse liegend die Ziellinie. Zusätzlich darf sie sich über die Auszeichnung zur schnellsten Frau im Teilnehmerfeld freuen.

 

TÜV Süd BMW GT3

 

Victor Bouveng, Matias Henkola und Andres Buchardt hatten hinter dem Steuer des TÜV Süd BMW Z4 GT3 weniger Glück. Viel Verkehr auf der Strecke und eine Zeitstrafe während der Qualifikation warf das die Trio auf Startplatz 14 zurück. Bereits zu Beginn des Rennens zeigte die Besatzung des TÜV Süd BMW Z4 GT3 eine gute Leistung und begann mit der Aufholjagd. Ein technischer Defekt an der Kupplung des Boliden zwang das Team zu einem verlängerten Boxenstopp und warf das Fahrertrio auf Position 120 im Gesamtklassement zurück. Trotz dieses Rückschlags kämpften Victor Bouveng, Matias Henkola und Anders Buchardt bis zum Schluss. Nach 24 Runden und 4:06:29.712 Stunden überquerte das Trio auf Position 9 in der Klasse liegend die Ziellinie.

 

Knuffi BMW M235i Racing

 

Die Besatzung des Knuffi BMW M235i Racing, Thomas D. Hetzer, „Tyson“ und Stefan Kruse, kämpfte während der Qualifikationssession mit viel Verkehr auf der Strecke. Mit einer schnellsten Rundenzeit von 9:21.587 sicherte sich das Fahrertrio den 12. Startplatz. Thomas D. Hetzer, „Tyson“ und Stefan Kruse zeigten während des Rennens eine konstante Leistung. Leider warf ein später Boxenstopp kurz vor Rennschluss das Fahrertrio auf Position 10 in der CUP5 Klasse zurück. Nach 25 Runden überquerte das Trio die Ziellinie.

 

Real Garant M235i Racing

 

Der Real Garant BMW M235i Racing wurde pilotiert von Henry Walkenhorst, Florian Weber und Andrés Serrano. Mit einer schnellsten Runde von 9:37.478 ging das Trio von Position 18 ins Rennen. Im Verlauf des Rennens zwang ein Defekt am Federbein des Boliden das Team zu einem verlängerten Boxenstopp. Der Defekt konnte vom Team schnell behoben werden. Henry Walkenhorst, Florian Weber und Andrés Serrano starteten eine Aufholjagd und kamen nach 4:04:32.968 Stunden auf Platz 16 in der Klasse ins Ziel.

 

Henry Walkenhorst (Teaminhaber): „Wir freuen uns sehr über das Podium. Es war ein hartes Rennen für die Fahrer und auch für das Team. Bereits am Freitag haben wir gesehen welche Rundenzeiten möglich sind. Diese haben wir am Samstagmorgen noch einmal unterbieten können. Dunlop hat uns einen optimal funktionierenden Reifen zur Verfügung gestellt.“

Felipe Fernández Laser (Dunlop BMW Z4 GT3): „Es war ein sehr, sehr gutes Wochenende. Wir haben einen super Job gemacht und ich bin sehr happy. Die Reifen haben sehr gut funktioniert. Nun wollen wir bei den nächsten beiden Rennen noch ein bis zwei Stufen weiter nach oben kommen.“

Michela Cerruti (Dunlop BMW Z4 GT3): „Das Beste war das Qualifying heute Morgen aufgrund der Runde von Jesse und dem 3. Platz. Er war nah an der Poleposition. Der Start ist grundsätzlich sehr schwierig, auch in diesem Rennen. Nach dem Verlust der Plätze zu Beginn haben wir direkt mit der Aufholjagd begonnen. Wir hatten während des Rennens eine gute Pace. Das Auto hat sehr gut funktioniert. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis.“

Jesse Krohn (Dunlop BMW Z4 GT3): „ Das Qualifying war sehr gut. Das Potential des Wagens zu erleben war beeindruckend. Wir waren nah am Optimum. Das Rennen war gut. Der Start war nicht ganz optimal, es ist nicht ganz so leicht die Konkurrenz hinter sich zu halten. Wir hatten eine tolle Pace. Am Ende auf dem Podium zu stehen ist perfekt. Es war eine starkes Rennen, mit top Teams und straken Fahrern.“