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Walkenhorst Motorsport belegt beim 7. Lauf der Langstreckenmeisterschaft den 6. Platz im Gesamtklassement, den 4. Platz in der CUP5 Klasse und sichert sich nach einer grandiosen Aufholjagd beim 24h-Rennen in Barcelona den 26. Platz im Gesamtklassement.

Das vergangene Wochenende war für Walkenhorst Motorsport eine ganz besondere Herausforderung. Das Team aus Osnabrück ging nicht nur beim siebten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring an den Start sondern startete auch im Rahmen der 24h Series beim 24h-Rennen Barcelona.

Opel 6h ADAC Ruhr Pokal-Rennen Nürburgring

Der 7. Lauf der Langstreckenmeisterschaft hatte es von Beginn an in sich. Bereits beim Qualifying erschwerten wechselnde Wetterbedingungen die Jagd nach schnellen Rundenzeiten. Hinter dem Steuer des Dunlop BMW Z4 GT3 starteten Felipe Fernández Laser, Michela Cerruti, David Jahn sowie Victor Bouveng in die 6-stündige Hatz durch die Grüne Hölle. Einsetzender Regen zu Beginn des Qualifyings ließ eine erste schnelle Rundenzeit nicht zu. Im weiteren Verlauf des Qualifyings trocknete die Strecke zwar ab, aber viel Verkehr verhinderte auch hier die Umsetzung der Performance des Wagens in schnelle Zeiten. Am Ende blieb für die Mannschaft des Dunlop BMW Z4 GT3 mit einer schnellsten Rundenzeit von 9:09.942 der
18. Startplatz. Ein kurzer Regenschauer rund 30 Minuten vor dem Start machte die Wahl der Reifen zu einem Pokerspiel und die Platzierungen wurden ordentlich durcheinander gewürfelt. Das Fahrerquartett nutzte die Situation und startete die Aufholjagd auf der immer weiter abtrockenden Strecke. Felipe Fernández Laser, Michela Cerruti, David Jahn sowie Victor Bouveng zeigten in den verbleibenden Stunden des Rennens eine gute Performance und überquerten nach 41 Runden auf dem 6. Platz im Gesamtklassement und in der Klasse liegend die Ziellinie.

Victor Bouveng (Dunlop BMW Z4 GT3 #36): „Dieser Tag war unglaublich. Heute Morgen startete ich mit einer nassen Runde. Gestern habe ich die ersten Runden mit einem GT3 auf dem Nürburgring gedreht. Die Strecke war zu Rennbeginn nass, trocknete aber im späteren Verlauf des Rennens ab; sehr schwierige Bedingungen. Ich habe in meinem Stint, 8 Runden, gefahren. Es war ein unglaubliches Gefühl meine Pace und meinen Rhythmus zu finden. Es ist unglaublich, wie viel Grip ein GT3 hat. Ein großen Dank an BMW Motorsport und an Walkenhorst Motorsport für diese Chance. Es ist eine große Ehre.“

Mit einer Zeit von 8:23 fuhr Victor Bouveng die schnellste Rundenzeit des Fahrerquartetts und rundete sein Debüt auf dem GT3 Boliden ab. Die Auszeichnung der schnellsten Frau im Starterfeld ging an Michaela Cerruti.

Das Fahrerquartett des Knuffi BMW M235i Racing, Thomas D. Hetzer, Henning Cramer, Stephan Kuhs und `Tyson`, hatte ebenfalls mit den schwierigen Bedingungen im Rahmen des Qualifyings zu kämpfen. Mit einer schnellsten Rundenzeit von 10:51.984 ging das Fahrerquartett von Startplatz 14 in der Klasse aus ins Rennen. Die Mannschaft zeigte sich während des Rennens angriffslustig und sicherte nach einer Aufholjagd und einer Fahrzeit von 6:07:48 den
4. Platz in der Klasse.

Thomas Hetzer (Knuffi BMW M235i Racing #682)“ Es ist ein greifbares Ergebnis. Das war nach all den VLN-Läufen vorher, wo wir eher etwas zweistellig unterwegs waren, bitter nötig. Vor allem für die Jungs, die uns immer unglaublich unterstützen und uns helfen. Endlich können wir auch mal was zurückgeben. So etwas macht stolz und glücklich. So können wir weitermachen.“

Max Koch, Marc Ehret, Wilhelm Weirich und Fabio Grosse pilotierten im Rahmen der Roller Nachwuchsförderung den Roller BMW M235i Racing. Bereits im Qualifying verunfallte der BMW M235i Racing in Höhe Breitscheid. Eine Teilnahme am Rennen war trotz aller Bemühungen des Teams leider nicht mehr möglich.

 

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24h-Rennen Barcelona

Beim 24h-Rennen in Barcelona gingen Henry Walkenhorst, Matias Henkola, Jens Klingmann sowie `Chris Tiger` hinter dem Steuer des TÜV Süd BMW Z4 GT3 an den Start.

Eine nasse Strecke und Regen beim Qualifying erschwerten die Umsetzung von schnellen Rundenzeiten. Das Quartett sicherte sich mit einer schnellsten Rundenzeit von 2:08:551 den 11. Startplatz.

Zu Rennbeginn boten trockene Streckenverhältnisse dem Fahrerquartett optimale Voraussetzungen für eine Aufholjagd. Knapp 30 Minuten nach Rennstart kämpfte sich Jens Klingmann bis auf Position 4 im Gesamtklassement vor. Leider zwang ein Frontschaden, nach einer unverschuldeten Kollision, schon kurze Zeit später das Team zu einem ersten Boxenstopp. Die Mannschaft des TÜV Süd BMW Z4 GT3 konnte aber nach bereits wenigen Minuten das Rennen fortsetzen. Schon wenige Runden später führte der Verlust von Kühlflüssigkeit zu einem erneuten Stopp. Die aufwendige 2-stündige Reparatur warf das Fahrerquartett auf Position 74 im Gesamtklassement zurück. Dennoch kämpften sich Henry Walkenhorst, Matias Henkola, Jens Klingmann und `Chris Tiger` im Rahmen einer fulminanten Aufholjagd wieder nach vorne und überquerten nach 24:00:57 im TÜV Süd BMW Z4 GT3 auf Position 26 liegend die Ziellinie.

Henry Walkenhorst (Teaminhaber): „Wir haben ein unglaubliches Wochenende hinter uns. Zwei Rennen gleichzeitig zu bestreiten war eine enorme Herausforderung für das Team. Das gesamte Team hat eine tolle Arbeit geleistet. Leider haben wir unsere gesteckten Ziele für das Wochenende nicht erreicht. So ein unverschuldeter Unfall ist immer ärgerlich, aber wir haben das Beste daraus gemacht und bis zum Ende gekämpft.“