Trotz intensiver Vorbereitungen und einer guten Performance zwingen technische Probleme nach einem Ausweichmanöver auf der Strecke das Team zur Aufgabe.

Beim 1. Rennen in der Saison überließ Walkenhorst Motorsport nichts dem Zufall und reiste mit einem, über die Winterpause, akribisch vorbereiteten TÜV Süd Z4 GT3 nach Mugello.

Den privaten Testtag am Donnerstag nutzte das Team aus Osnabrück für letzte Setup Abstimmungen am Fahrzeug. Das Fahrertrio Henry Walkenhorst, Felipe-Fernándes Laser und Christian Bollrath gewöhnte sich schnell an Auto und Strecke und zeigte bereits zu diesem Zeitpunkt mit einer Rundenzeit von 1:52.253 eine tolle Perfomance.

Im Zuge der Qualifikation waren die Bedingungen, aufgrund des großen Fahrerzeugfeldes auf der Strecke, schwierig.
Felipe-Fernándes Laser fand keine freie Runde und konnte so das volle Potential des Wagens nicht umsetzen. Am Ende kam er auf dem 7. Platz über die Ziellinie.

„Ich hatte die 1:49 auf dem Fuß, aber es waren so viele Fahrzeuge auf der Strecke, da konnte man keine freie Runde erwischen.“ (Felipe-Fernándes Laser)

Bereits 30 Minuten nach Rennbeginn gelang es Felipe-Fernándes Laser auf Platz 4 des Feldes vorzufahren. Alles erschien sehr vielversprechend zu werden. In Runde 27 war er jedoch gezwungen auf die Wiese auszuweichen um eine Kollision zu vermeiden. Bei diesem Ausweichmanöver sammelte sich Gras im Kühlernetz an und führte eine Runde später zu starken thermischen Problemen bei der Motorkühlung. Ein Boxenstopp war unvermeidbar und das Team tat alles um die aufgetretenen Probleme zu beheben. Bereits eine Runde später kam die Ernüchterung, ein Fehler in der Motorsteuerung zwang das Team zur Aufgabe.

„Wir haben heute unser Bestes gegeben und die Leistung hat gezeigt, dass wir mit dem Z4 GT3 ganz vorne mitfahren können. Es hat leider nicht sollen sein, aber wir greifen wieder an“(Henry Walkenhorst).

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