Walkenhorst Motorsport überzeugt beim 24h Qualifikationsrennen mit guter Performance

Am vergangenen Wochenende stand für alle Fans der Nordschleife ein ganz besonderes Rennen an, das Qualifikationsrennen zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Das besondere an diesem Rennen war, dass nach dem tragischen
1. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft umfassende Sicherheitsmaßnahmen eingeführt wurden. Die Leistung der Topklasse wurde 5% reduziert und es gibt 3 Bereiche in denen aus Sicherheitsgründen die Höchstgeschwindigkeit reduziert wird. Um an dieser Stelle vorzugreifen, die Maßnahmen haben das Wochenende über gut funktioniert und der Spaß am Rennen blieb erhalten.

Walkenhorst Motorsport trat an diesem Wochenende mit
4 Fahrzeugen an, dem Dunlop BMW Z4 GT3, dem TÜV Süd BMW Z4 GT3, dem Real Garant M235i Racing und dem BMW Werks M235i Racing, über dessen Einsatz sich das Team besonders freute.

Im freien Training nutzte das Team und die Fahrer Michela Cerruti, John Edwards, Felipe Fernández Laser (Dunlop Z4 GT3), „Werner Hamprecht“, Christian Bollrath und Henry Walkenhorst (TÜV Süd Z4 GT3) die Gelegenheit die Fahrzeuge auf die neuen Sicherheitsmaßnahmen abzustimmen. Die Fahrer Bernd Ostmann, Victor Bouveng, Harald Grohs (BMW Werks M235i Racing), sowie Thomas D. Hetzer, Henning Cramer, Matias Henkola und „Thyson“ (Real Grant M235i Racing) stimmten sich auf Auto und die Bedingungen ab.

Das erste Qualifikationstraining am Samstagabend gab den Fahrern eine kleine Vorschau auf die Nachtbedingungen beim 24h Rennen, da bis 21.20 Uhr gefahren wurde. Zu Beginn nahm das Team noch einige Änderungen am Setup der Boliden vor, die man umsetzen wollte, wenn die Strecke etwas freier war. Leider war dies aufgrund des aufkommenden und immer stärker werden Regens nicht möglich. Dennoch wurde die Zeit genutzt um die Fahrzeuge auf Regenbedingungen abzustimmen und den Fahrern die Möglichkeit zu geben Erfahrung mit den Bedingungen zu sammeln.

Am Ende fand das Team sich dann auf folgenden Positionen wieder:
Dunlop Z4 GT3: Platz 8 gesamt / Platz 5 in der Klasse
TÜV Süd Z4 GT3: Platz 12 gesamt / Platz 7 in der Klasse
BMW Werks M235i: Platz 39 gesamt / Platz 1 in der Klasse
Real Garant M235i: Platz 43 gesamt / Platz 8 in der Klasse

Das zweite Qualifikationstraining wurde am Sonntagmorgen ausgetragen. Die Strecke war vom Regen der Nacht teilweise noch feucht und es stellte sich schnell heraus, dass trotz abtrocknender Strecke, die Zeiten deutlich langsamer waren als am Samstagabend zu Beginn der Qualifikation.
Dennoch gelang es Felipe Fernández Laser in der letzten Runde vor Ende des 2. Qualifikationstrainings mit 8:30:654 eine Top-Zeit zu setzen, durch die der Dunlop Z4 GT3 zu den drei schnellsten Fahrzeugen des 2. Qualifikationstrainings gezählt wurde.

„Das war eine gute Runde. Das Fahrzeug war extrem gut und die Reifen waren perfekt. Leider wurde ich durch ein langsameres Fahrzeug aufgehalten, sonst wären wir sicherlich 3-4 Sekunden schneller gewesen“, resümierte Laser.

Damit ging der Dunlop Z4 GT3 von Platz 8, der TÜV Süd Z4 GT3 von Platz 16, der BMW Werks M235i von Position 41 und der Real Garant M235i von Startplatz 36 ins Rennen.

Im Rennverlauf zeigte sich das die Leistung aller Fahrer und ihrer Rennfahrzeuge konkurrenzfähig waren. Ein vermeintlicher Reifenschaden am Dunlop Z4 GT3 und ein zu lang kalkulierter
2. Stint des TÜV Süd Z4 GT3 verhinderten am Ende, dass die Fahrzeuge noch weiter vorne platziert werden konnten. Bei sonnigem Wetter und idealen Bedingungen bot die Stecke perfekte Bedingungen.
Das Highlight setzte der BMW Werks M235i Racing, der den Klassensieg, Dank der guten Leistung der Fahrer, in der SP8T einfuhr.
Die beiden Z4 GT3 kamen auf den Gesamtplatzierungen 6 (Dunlop Z4 GT3) und 7 (TÜV Süd Z4 GT3) ins Ziel. Der Real Grant M235i Racing rundete mit Platz 6 seiner Klasse das Ergebnis ab.

„Wir sind sehr froh über den reibungslosen Rennverlauf und freuen uns über das Ergebnis. Wir haben gezeigt, dass beim 24h Rennen mit uns zu rechnen ist und wir werden alles mögliche tun, um uns bis zum 24h Klassiker am Nürburgring noch weiter zu verbessern“, freute sich Henry Walkenhorst.