Walkenhorst Motorsport zeigt, trotz widriger Wetterbedingungen, fulminante Aufholjagd beim 2. Lauf der Langstrecken-meisterschaft.

Am vergangenen Wochenende fand der 2. Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt. Ein großes Starterfeld von über 190 Fahrzeugen und internationalen Motorsportgrößen versprachen Motorsport der Spitzenklasse und gaben den Motorsportfans bereits einen Vorgeschmack auf das kommende 24h Rennen im Mai.

Walkenhorst Motorsport schickte beim letzten Vorbereitungs-rennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring zwei BMW Z4 GT3 in der SP9 sowie zwei M235i Racing im Rahmen des BMW M235i Racing Cups ins Rennen.

Das freie Training am Freitag bot dem Team und den Fahrern bei strahlendem Sonnenschein optimale Bedingungen für letzte Abstimmungsarbeiten an den Rennfahrzeugen.

Zu Beginn des morgendlichen Qualifyings am Samstag zeigte sich das Eifel-Wetter von einer ganz anderen Seite. Kurz vor Beginn der Qualifikation begann es leicht zu regnen. Das Team entschied, aufgrund von zu erwartenden stärkeren Regenfällen, die Fahrzeuge direkt zu Beginn auf die Strecke zu schicken.
Der später einsetzende starke Regen und viele Gelbphasen erschwerten im weiteren Verlauf des Qualifyings die Umsetzung von schnellen Rundenzeiten. Leider konnten die Fahrer die starke Performance, die sich im Rennen später zeigen sollte, nicht umsetzen.

Das Fahrertrio des Dunlop Z4 GT3, Felipe Fernández Laser, Michela Cerruti und John Edwards beendeten das Quailfying mit einer Rundenzeit von 9:02,128 auf dem 28. Startplatz. Das Schwesterauto, der TÜV Süd Z4 GT3, pilotiert von Matias Henkola, Henry Walkenhorst und Christian Bollrath ging mit einer Rundenzeit von 9:21,017 von Position 46 ins 4-stündige Rennen.

Die Fahrer Henning Cramer, Stefan Kruse und Harald Grohs sicherten sich mit dem M Performance M235i Racing den 14. Platz im BMW M235i Racing Cup. Weniger Glück im Qualifying hatte das Fahrertrio Trio Thomas D. Hetzer, Matias Henkola und „Thyson“ im Real Garant Schwesterauto, das aufgrund eines Unfalls das Qualifying vorzeitig beenden musste. Die Beschädigungen am Fahrzeug waren leider so stark, dass eine Reparatur bis zum Rennbeginn nicht möglich war.

Im Rahmen der Roller Nachwuchsförderung legten Max Koch, Robin Chrzanowski und Marc Ehret Hand ans Volant des Roller M235i Racing. Das Fahrertrio zeigte eine konstante Leistung und beendete das Qualifying auf dem 16. Platz in der Klasse.
Der Start des Rennens erfolgte auf abtrocknender Strecke. Bereits nach der Einführungsrunde kam John Edwards mit dem Dunlop Z4 GT3 an die Box um von Regenreifen auf geschnittene Slicks zu wechseln. Die übrigen Fahrer taten es ihm kurze Zeit später gleich. Felipe Fernández Laser, Michela Cerruti und John Edwards nutzten die besser werdenden Streckenbedingungen und zeigten eine starke Aufholjagd. Hier konnte Edwards die Leistung des Dunlop
Z4 GT3 voll ausschöpfen und fuhr über Runden die schnellsten Zeiten im Feld. Trotz beginnenden straken Regens in der Halbzeit des Rennens behielt das Trio seine Performance bei und lag bis wenige Runden vor Schluss auf einem starkem 6. Platz. Aus Sicherheitsgründen musste der Dunlop Z4 GT3 wenige Runden vor Schluss aus dem Rennen genommen worden.
Das Schwesterauto, der TÜV Süd Z4 GT3, musste das Rennen aufgrund eines unverschuldeten Unfalls vorzeitig beenden.

Henning Cramer, Stefan Kruse und Harald Grohs zeigten, trotz widriger Wetterbedingungen, konstante Leistungen und brachten den M Performance M235i auf Position 12 in der Klasse liegend nach 4 Stunden über die Ziellinie.

Die Roller Junioren Max Koch, Robin Chrzanowski und Marc Ehret sicherten sich nach 22 Runden den 11. Platz in der Klasse.

„Wir haben heute gezeigt, dass beim 24h Rennen mit uns zu rechnen ist. Die Reifen und das Setup haben bei diesen extremen Wetterlagen sehr gut funktioniert und wir konnten, gerade im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt im Mai, noch wichtige Erfahrungen sammeln.“ Henry Walkenhorst

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