Walkenhorst Motorsport holt sich nach 4-stündiger Hitzeschlacht am Nürburgring den Gesamtsieg beim 4. Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Michela Cerruti besteigt als 2. Frau in der 39-jährigen Geschichte der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring die oberste Stufe des Siegerpodestes.

Die 46. Auflage der Adenauer Worldpeace Trophy verlangte, mit Temperaturen deutlich über 30 Grad, Mensch und Maschine alles ab.

Das Fahrertrio des Dunlop BMW Z4 GT3, Felipe Fernández Laser, Michela Cerruti und Jesse Krohn, zeigte bereits im Qualifying mit einer Rundenzeit von 8:10.680, dass sie den Herausforderungen der Grünen Hölle auch bei Höchsttemperaturen gewachsen sind und gingen von Startplatz 3 ins Rennen. Schon von Beginn an behielt die Mannschaft einen kühlen Kopf und fuhr Runde um Runde ein fehlerfreies Rennen. Nach einer 4:07:22 andauernden Hitzeschlacht holten sich Felipe Fernández Laser, Michela Cerruti und Jesse Krohn den verdienten Gesamtsieg. Zudem ist Michela Cerruti, neben Sabine Schmitz, erst die zweite Frau in der
39-jährigen Geschichte der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die die oberste Stufe des Podiums erklimmen durfte.

Michela Cerruti: „Es war ein großartiges Renen und ein toller Tag. Wir wussten, wir hatten ein gutes Potential und hatten das Podium im Blick, aber natürlich ist so ein Sieg außergewöhnlich. Das Team hat einen tollen Job gemacht. Die Strategie hatte einen großen Anteil am Resultat. Auch die Leistung meiner Fahrerkollegen war top. Es war alles in allem ein gutes Wochenende, es hätte nicht besser sein können!“

 Jesse Krohn: „Ich bin überglücklich! Es war das erste GT3 Rennen am Nürburgring. Leider sind wir beim letzten Rennen beim Qualifying ausgeschieden. An diesem Wochenende nun direkt auf das Podium zu fahren, die ersten Führungsrunden und der erste Sieg für Walkenhorst Motorsport, das ist absolut unglaublich!“

 Felipe Fernández Laser: „Ich freue mich unheimlich für das Team. Ich denke, wir haben uns das alle redlich verdient. Das Team, die Fahrer und Dunlop haben einen super Job gemacht. Ich denke und hoffe, dass es so weitergeht.“

Teamchef Henry Walkenhorst: „Wir können unser Glück noch gar nicht fassen, nach vielen Jahren in der VLN haben wir heute unseren ersten Sieg eingefahren. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das Team und die Fahrer haben in dieser Hitze einen tollen Job gemacht und wie immer ihr Bestes gegeben. Die Reifen von unserem Partner Dunlop ermöglichen uns die Performance unserer Fahrzeuge in diese Ergebnisse umzusetzen. Ein großer Dank an alle Partner, ohne die wir so ein sensationelles Ergebnis nie hätten erreichen können. An dieses Wochenende werden wir uns gerne zurückerinnern.“

Das Schwesterauto, der TÜV Süd BMW Z4 GT3, pilotiert von Henry Walkenhorst, David Schiwietz und Matias Henkola, ging mit einer schnellsten Rundenzeit von 8:26.263 beim Qualifying von Position 10 ins Rennen. Das Fahrertrio fuhr konstante Rundenzeiten und kam ohne technische Probleme nach 28 Runden auf dem 9. Platz im Gesamtklassement bzw. 5. Platz in der Klasse SP9 liegend ins Ziel.

Thomas D. Hetzer, Thomas Haider und „Tyson“ hatten mit ihrem Knuffi M235i Racing beim Qualifying nicht ganz soviel Glück. Ein technisches Problem am Boliden zwang das Trio zur vorzeitigen Beendigung des Qualifyings. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Trio sich bereits mit einer schnellsten Rundenzeit von 9:24.715 den 68. Platz gesichert. Thomas D. Hetzer, Thomas Haider und „Tyson“ zeigten sich, trotz der hohen Temperaturen, angriffslustig und erkämpften sich nach 4:04:20 den 10. Platz in der CUP5 Klasse.

Das Fahrerduo des Real Garant M235i Racing, Henning Cramer und Florian Weber, sicherte sich mit einer Rundenzeit von 9:48.826 den 98. Startplatz. Henning Cramer und Florian Weber holten sich nach 24 Runden und einer Fahrzeit von 4:08.54 den 13. Platz in der CUP5 Klasse.

Im Rahmen der Roller Nachwuchsförderung legten Max Koch und Marc Ehret Hand ans Volant des Roller M235i Racing. Bereits beim Qualifying zeigten sie eine konstante Leistung und sicherten sich mit einer Rundenzeit von 9:14.374 den 58. Platz im Gesamtklassement. Auch während der 4-stündigen Hatz durch die Grüne Hölle zeigten die jungen Rennfahrer eine gute Performance und wurden nach 25 Runden mit dem 5. Platz in der CUP5 Klasse belohnt.

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