Walkenhorst Motorsport sichert sich im Rahmen des 3. Laufs der Langstreckenmeisterschaft den 2. Platz in der Klasse SP9. Bestplatziertes BMW Team.

Für die 57. Auflage des ADAC ACAS H&R Cups hatte sich das Team aus Melle viel vorgenommen. Nach dem fantastischen Ergebnis beim legendären 24-Stunden Rennen, Auszeichnung als drittbestes BMW-Team sowie 2. Platz in der CUP5 Klasse, hatte man sich auch für diesen 3. Lauf der Langstreckenmeisterschaft viel vorgenommen. Doch eine Kollision im Zeittraining mit einem anderen Rennteilnehmer brachte bereits das frühe Aus für das Fahrertrio des Dunlop BMW Z4 GT3 Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn.

„Es ist sehr bedauerlich, wir hatten eine gute Performance. Ein Podestplatz wäre möglich gewesen.“ so Hernry Walkenhorst

Bereits in den ersten beiden Runden war es Felipe Fernández Laser gelungen, trotz widriger Wetterbedingungen und einer nassen Strecke, mit einer 9:21.965 eine Zeit zu setzen, die das Fahrertrio auf den 3. Startplatz gebracht hätte.

„Es ist sehr ärgerlich, die Reifen und das Auto haben optimal zusammen funktioniert und es wäre noch mehr drin gewesen.“ resümiert Felipe Fernández Laser.

Die Mannschaft des TÜV Süd BMW Z4 GT3, Anders Buchardt, Matias Henkola und David Schiwietz, sicherte sich mit einer schnellsten Rundenzeit von 9:53.192 den 7. Startplatz. Eine abtrocknende Strecke bot dem Fahrertrio eine optimale Basis für die 4-stündige Hatz durch die Grüne Hölle. Nach 27 Runden durfte sich das Fahrertrio am Ende über den 2. Platz in der Klasse SP9 (6. Platz Gesamtklassement) freuen. Der bestplazierte BMW im Feld.

Im M235i Racing CUP hatten Thomas D. Hetzer, Henry Walkenhorst und „Tyson“ nicht ganz so viel Glück. Ein Problem an der Hinterachse des Knuffi BMW M235i Racing zwang das Fahrertrio zu einem verlängerten Boxenstopp. Trotz Aufholjagd gelang es dem Trio nicht die verlorene Zeit wieder gut zu machen. Nach 4:01:37 Stunden überquerte Henry Walkenhorst die Ziellinie auf dem  14. Platz in der Klasse (74. Platz im Gesamtklassement) liegend.

Marc Ehret und Maximilian Koch pilotierten im Rahmen der Roller Nachwuchsförderung den Roller M235i Racing. Bereits im Zeittraining zeigten die jungen Rennfahrer mit einer 10:21.808 eine gute Leistung, die das Fahrerduo konstant bis zum Rennende beibehielt. Nach 24 Runden sicherten sich Marc Ehret und Maximilian Koch den 9. Platz in der Klasse (37. Platz Gesamtklassement).

Teamchef Henry Walkenhorst: „Wir waren perfekt auf diesen Lauf vorbereitet und hatten eine große Chance auf einen Podiumsplatz. Solche Dinge sind natürlich extrem bitter. Gerne hätten wir an den Erfolg vom 24-Stunden Rennen angeknüpft. Dennoch bin ich stolz auf das gesamte Team, das einen super Job gemacht hat. Wer uns kennt, der weiß, beim nächsten Rennen greifen wir wieder an!“

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