BCN 2014-04Der BMW M235i Racing beendet das 24h Rennen auf Platz 2, der BMW Z4 GT3 auf Platz 5 der jeweiligen Klasse.

Im Rahmen der 24h Serie hat Walkenhorst Motorsport am 24h Rennen in Barcelona teilgenommen. Im Vorfeld hat man eine starke Fahrerpaarung für die beiden Autos auf die Beine stellen können. Der Dunlop BMW Z4 GT3 wurde von den Piloten Ralf Oeverhaus, Jens Richter, Stefan Aust und Peter Posavac pilotiert. Im M Performance M235i Racing griffen die Piloten Michael Schrey, Emin Akata sowie die beiden BMW Junioren Jesse Krohn und James Hughes ins Volant. Der Dunlop Z4 GT3 startete in der Klasse A6, der M Performance M235i Racing wurde, aufgrund der geringen Teilnahme an Cup Fahrzeugen, in die stärkere Klasse A5 eingestuft.

Für eine perfekte Vorbereitung hatte das Team den ganzen Donnerstag als Testtag eingeplant. So war es möglich, die Abstimmung der Fahrzeuge vorzunehmen und alle Abläufe im Einsatz zu erproben.

Gut vorbereitet wurden daraufhin das offizielle Training und die Qualifikation am Freitag abgespult.
Nach der Qualifikation fanden sich die Fahrer auf den folgenden Plätzen wieder:

Dunlop Z4 GT3   6. Platz gesamt / 6. Platz in der Klasse A6
M Performance M235i  35. Platz gesamt / 4. Platz in der Klasse A5

Im Nachgang zum Wochenende war die Qualifikationszeit von Jesse Krohn im M Performance M235i Racing, die schnellste gefahrene Runde für ein BMW Cup-Fahrzeug während des ganzen Wochenendes.

Das Nachttraining, das für Freitag Abend angesetzt war, hatte es dann in sich. Die Wettervorhersage und auch das Regenradar hatten zwar ein starkes Gewitter vorhergesagt, aber als dann gegen 21.30 Uhr der Himmel seine Schleusen auftat, hatte er neben starkem Regen auch bis zu 6 cm großen Hagel parat. Die Rennstrecke verwandelte sich binnen weniger Minuten in eine Eisbahn. Der M Performance M235i Racing war zu diesem Zeitpunkt gerade an der Box. Peter Posavac hatte das zweifelhafte Vergnügen den Dunlop Z4 GT3 bei diesen Bedingungen heil in die Box zurück zu bringen. „Man konnte nichts mehr sehen, alles war weiß vom Hagel“, beschrieb er die Situation.
Die Session wurde daraufhin abgebrochen.

Die Witterungsbedingungen für das Rennen am Samstag/Sonntag waren deutlich besser. Das Rennen hielt aber dennoch die ein oder andere Überraschung für das Team bereit.

Nach dem Start war es Ralf Oeverhaus, der den Dunlop Z4 GT3 mit schnellen Runden und einer guten Taktik bis auf Platz 2 nach vorne fuhr. Im zweiten Stint konnte Jens Richter dann nach knapp 2 Stunden zum ersten Mal Führungsluft schnuppern. Im Rahmen der Boxenstopps gab es zwar immer wieder Platzverschiebungen, aber der Dunlop Z4 GT3 hatte sich, dank der guten Leistung der Fahrer, in den Top 3 etabliert. In der Nacht gab es dann kurz vor der Halbzeit eine folgenschwere Berührung mit einem Konkurrenzfahrzeug. Das Team reparierte den angeschlagenen Z4 GT3 zwar in kürzester Zeit, aber durch den Umfang der Reparatur ging man mit 30 Runden Rückstand auf die Top 3 wieder ins Rennen. Die Fahrer haben in den verbliebenen knapp 12 Stunden zwar noch einmal alles gegeben, aber eine Podiumsplatzierung war ohne den Ausfall eines Konkurrenten nicht mehr möglich. Mit Platz 5 konnte sich das Team nach 24 Stunden über ein versöhnliches Ergebnis freuen.

Der M Performance M235i Racing war die Überraschung in der Klasse A5. Mit konstant schnellen Rundenzeiten und einer guten Taktik fuhren die Fahrer kontinuierlich nach vorne. In der Nacht sah man sich bereits mit mehreren Runden Vorsprung auf Platz 2 der Klasse auf einem guten Weg die Klasse gewinnen zu können. Doch die Rennleitung bestrafte das Team, da ein Fahrer die maximale Fahrzeit um wenige Minuten überschritten hatte. Die daraufhin gestartete Aufholjagt wurde mit einem knappen 2. Platz nach 24 Stunden belohnt.

Henry Walkenhorst zeigte sich am Ende zufrieden mit dem Ergebnis.

„24 Stunden sind verdammt lang. Die Fahrer, die Mechaniker, unsere Strategen an der Boxenmauer und auch alle anderen haben alles für ein gutes Ergebnis getan. Ich freue mich über das Ergebnis und die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern, die uns wieder maximale Unterstützung geboten haben. Besonders freue ich mich auch über die gute Zusammenarbeit mit den BMW Junioren. Wir haben hier gezeigt, dass mit Walkenhorst Motorsport gerechnet werden muss und das macht mich besonders stolz.“