Michael Schrey und Emin Akata holen auf dem H&R M235i Racing den Klassensieg, TÜV Süd Z4 GT3 in den Top 10.

Nachdem der 8. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft wegen Nebel abgesagt werden musste, haben für den 9. Lauf alle auf gutes Wetter gehofft. Walkenhorst Motorsport hatte geplant alle

4 Fahrzeuge einzusetzen. Leider musste ein Pilot seine Teilnahme kurzfristig absagen und so zog das Team den Dunlop BMW Z4 GT3 zurück und startete mit dem TÜV Süd BMW Z4 GT3, dem H&R BMW M235i Racing und dem M Performance BMW M235i Racing.

Am Freitag war es zwar stark bewölkt, jedoch blieb der angesagte Regen aus. Das Team nutzte die Gelegenheit um die Fahrzeuge abzustimmen und sich auf die Strecke einzustellen.

Am Samstagmorgen war die Strecke erneut im Nebel versunken. Erinnerungen an den letzten Lauf kamen auf, aber der Nebel löste sich auf und das Samstagsprogramm konnte mit einer Stunde Verzögerung aufgenommen werden.

Zu Beginn war die Strecke noch etwas feucht und so konzentrierte sich das Team darauf eine freie Runde zum Ende der Session zu finden. Michael Schrey war der Erste, der auf dem H&R M235i Racing mit 9:16.353 eine schnelle Runde setzen konnte. Diese reichte vorerst für Platz 1 in der Klasse, später waren noch 2 Fahrzeuge schneller. Das Team entschloss sich kein Risiko einzugehen, da unglaublich viele Fahrzeuge auf der Strecke waren und im Rennen von Platz 3 der Klasse aus anzugreifen.

Kurz vor Ende der Qualifikation wurde die Strecke etwas leerer und das Team nutze die Gelegenheit, um mit Felipe Fernándes Laser auf dem TÜV Süd Z4 GT3 eine schnelle Runde zu setzen. Mit 8:10.300 holte Laser den vorläufigen 4. Platz, leider war es zeitlich nicht mehr möglich einen weiteren Angriff zu fahren und am Ende konnte sich das Team bei einem sehr starken Fahrerfeld mit 20 Fahrzeugen in der Klasse mit Platz 11 zufrieden zeigen.

„Das Auto war einfach perfekt, die Reifen haben richtig gebissen. Ich hatte ein bisschen Verkehr, der uns vielleicht 3-5 Sekunden gekostet hat“, resümierte Felipe Fernándes Laser.

Der M Performance M235i Racing startete von Platz 10 der Klasse.

Das Rennen hielt direkt zu Beginn eine Schrecksekunde für das Team bereit, als der M Performance M235i verunfallte. Der Fahrer hatte keinen Schaden genommen, das Rennen war damit aber gelaufen. Michael Schrey behielt im H&R M235i Racing die Nerven und blieb einige Runden in Lauerstellung, bevor er die Führung der Klasse übernahm und bis zum Ende nicht mehr abgab.

„Ein tolles Rennen. Das Auto und die Reifen waren top und wir haben wichtige Punkte in Bezug auf die Vizemeisterschaft geholt“, freute sich Michael Schrey.

Die Fahrer des TÜV Süd Z4 GT3 starteten eine Aufholjagd von Startplatz 11 und fuhren zwischenzeitlich sogar bis auf Platz 3 nach vorne. Und es blieb spannend bis zum Schluss. In einem Windschattenduell über die Döttinger Höhe bis zur Zieldurchfahrt kämpfte Ralf Oeverhaus um Platz 6 und fand sich nach der Ziellinie mit 0,4 Sekunden Rückstand auf Platz 7 (Platz 6 in der Klasse) wieder.

„Was für ein Finale. Das war so eng zum Ende, aber bei dem starken Feld ist das ein super Ergebnis für uns“, jubelte Ralf Oeverhaus.