Nach der Sommerpause startete Walkenhorst Motorsport erholt in die zweite Saisonhälfte. Bei guten Wetteraussichten wollte das Team mit dem TÜV Süd Z4 GT3 und beiden M235i Racing angreifen.

Das Freitagstraining nutzten alle Fahrer um sich wieder auf die Fahrzeuge einzurichten.

Bei der Qualifikation am Samstag sah es lange Zeit danach aus, als könnten Michael Schrey und Emin Akata mit ihrem H&R M235i Racing der Klasse ihren Stempel aufdrücken. Bereits in der zweiten gezeiteten Runde fuhr man mit 9:13.569 die mit Abstand schnellste Runde in der Klasse. Leider konnte ein Konkurrent kurz vor Ende der Qualifikation das Fahrerduo noch auf Platz 2 verdrängen.
Der TÜV Süd Z4 GT3 mit den Fahrern Ralf Oeverhaus, Peter Posavac und Henry Walkenhorst konnte sich über die gesamt Qualifikation immer wieder steigern und landete am Ende mit 8:25.069 auf Platz 15 im Gesamtklassement. Der M Performance M235i Racing von Florian Weber und Manuel Brinkmann landete auf Platz 12 in der Klasse.

Das Rennen begann für das Team mit einer kurzen Schrecksekunde. Nach einem harten Windschattenduell über die gesamte erste Runde steuerte der H&R M235i Racing mit thermischen Problemen die Box zur Überprüfung an, um Folgeschäden zu vermeiden. Die Crew konnte zwar schnell Entwarnung geben, doch man verlor wertvolle Zeit auf die Konkurrenz und musste dem Feld hinterher jagen. Am Ende reichte es dann noch zu Platz 5 in der Klasse und einem versöhnlichen Ende.
Nicht so viel Glück hatte der M Performance M235i Racing der nach einer unverschuldeten Kollision ausschied. Entsprechend enttäuscht war Fahrer Florian Weber: „Wir haben uns kontinuierlich im Feld nach vorne gearbeitet. Die Performance des Autos war sehr gut. Der Ausfall ist für uns alle bitter.“

Deutlich erfolgreicher lief es für den TÜV Süd Z4 GT3. Startfahrer Peter Posavac arbeitete sich erfolgreich durch das Feld und übergab das Auto auf Platz 7 liegend an Henry Walkenhorst. Dieser konnte die Position über seinen Stint sichern und war nach danach begeistert: „Das Auto war heute einfach perfekt. Das Setup hat fantastisch zu den Bedingungen gepasst und die Reifen waren vom ersten bis zum letzten Kilometer an ihrem Leistungsmaximum. Ein perfektes Zusammenspiel aller Komponenten.“ Als Schlussfahrer war es dann Ralf Oeverhaus dem es, zusammen mit der guten Strategie, gelang das Fahrzeug bis auf Platz 4 nach vorne zu fahren. Eine vielversprechende Aussicht auf das, was in der zweiten Saisonhälfte noch kommen mag…