Walkenhorst Motorsport durchlebt beim 24h Klassiker am Nürburgring Höhen und Tiefen und erreicht ein fantastisches Ergebnis

Walkenhorst Motorsport durchlebt beim 24h Klassiker am Nürburgring Höhen und Tiefen und erreicht ein fantastisches Ergebnis

Erfolgreich eines der wohl bekanntesten Rennen der Welt, dem 24h Rennen am Nürburgring, zu bestehen, das ist wohl der größte Wunsch eines jeden Motorsport Enthusiasten.
Walkenhorst Motorsport hat sich in diesem Jahr zum ersten Mal als eigenständiges Team dieser Herausforderung gestellt.

Im Vorfeld konnte das Team eine vielversprechende Fahrerpaarung zusammenstellen. Auf dem Dunlop BMW Z4 GT3 griffen Ferdinand Stuck, Maximilian Sandritter, Christopher Brück und Dennis Rostek ins Volant. Im TÜV Süd BMW Z4 GT3 waren es die bekannten Piloten aus der VLN, Ralf Oeverhaus, Stefan Aust, Peter Posavac und Henry Walkenhorst, die für Erfolg sorgen sollten. Im H&R BMW M235i Racing waren es Michael Schrey, Emin Akata und Mario Merten, die eine gute Platzierung erfahren sollten.

Das Ziel für die 24 Stunden Hatz durch die grüne Hölle war für das Team im Vorfeld klar. Mit den beiden Z4 GT3 wollte man sich als Privatteam ohne Werksunterstützung in den TOP 10 platzieren und mit dem M235i Racing wollte man um den Sieg in der Cup-Klasse fahren.

In der ersten von zwei Qualifikations-Sessions zeigten die Fahrer ihr Können und konnten die ersten Zeiten für einen guten Startplatz im Rennen erkämpfen. Die Aufgabenstellung war zuvor mit allen Fahrern genau besprochen. Zu Beginn konzentrierte man sich darauf eine erste Zeit zu setzen. Im weiteren Verlauf der Qualifikation 1, die von 18 – 23 Uhr angesetzt war, stand die Erprobung des Fahrzeugs bei Dunkelheit auf dem Plan.
Am Ende des Tages konnte für den Dunlop Z4 GT3 eine Zeit von 8:33,391, für den TÜV Süd Z4 GT3 ein Zeit von 8:39.516 und für den H&R M235i Racing eine Zeit von 9:36,980 verbucht werden.
Mit der Qualifikationszeit des M235i Racing war man bereits so zufrieden, dass man beschloss die zweite Qualifikation mit dem Fahrzeug nicht mehr zu bestreiten, um das Material für das Rennen zu schonen.

Bei den beiden Z4 GT3 ging es noch um den Einzug in die TOP30 Qualifikation, in der die besten 30 Fahrzeuge in einer Einzelrunde den Startplatz für das Rennen ausfahren. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt musste das Team einen Rückschlag erleiden, da die schnellste Runde des TÜV Süd Z4 GT3 aufgrund einer zu hohen Ausfahrgeschwindigkeit aus der Box gestrichen wurde. Damit blieb nur eine Zeit von 8:42.707.

Zu Begin der zweiten Qualifikation regnete es leicht. Damit war es nicht möglich weitere Verbesserungen vorzunehmen. Zum Ende der Session trocknete die Strecke aber noch einmal ab und das Team versuchte erneut einige schnelle Runden zu drehen. Das Dunlop Auto konnte sich mit 8:31.700 einen Platz im TOP30 Quali erkämpfen; für den TÜV Süd Z4 GT3 konnte keine Zeitverbesserung erreicht werden.
In der TOP30 Qualifikation am Freitag Nachmittag konnte sich der Dunlop Z4 GT3 mit Christopher Brück am Lenkrad dann mit einer Zeit von 8:24.669 Startplatz 24 sichern.
Die übrigen Fahrzeuge starteten von den Plätzen 33 (TÜV Süd Z4 GT3) und 77 und damit Platz 2 in der Klasse (H&R M235i Racing).

Damit hatte sich das Team eine gute Ausgangslage geschaffen.

Für das Rennen war hervorragendes Wetter vorausgesagt und im Gegensatz zu manch anderen Rennen, hat sich diese Vorhersage auch bestätigt. Bei herrlichem Sonnenschein ging man um 16.00 Uhr in die 24h Hatz durch die grüne Hölle.

Den ersten Schreck des Rennens durchlebte das Team als Ende der ersten Runde der Dunlop Z4 GT3 im Bereich der Hohenrain-Schickane durch einen Konkurrenten touchiert wurde. Das Ergebnis war ein Reifenschaden hinten links. Durch einen Boxenstopp konnte dieses Problem behoben werden, aber man verlor dadurch wertvolle Zeit. Der Rest des ersten Viertels des Rennens verlief erfolgreich und man konnte mit beiden Z3 GT3 Platzverbesserungen erreichen.
So verbuchte das Team nach 6 Stunden die Plätze 19 (Dunlop Z4 GT3), 23 (TÜV Süd Z4 GT3) und 53 / 2 in der Klasse (H&R M235i Racing).

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten verlief die Nacht dank der guten Vorbereitung der Fahrzeug ohne Zwischenfälle. Am Morgen fand sich dann das Team auf folgenden Positionen wieder:

Platz 11 Dunlop BMW Z4 GT3
Platz 14 TÜV Süd BMW Z4 GT3
Platz 35 / 2 in der Klasse H&R BMW M235i Racing

Die Strategie für die verbleibenden Stunden war gezielt schnelle Rundenzeiten fahren, ohne das Material zu stark zu beanspruchen und einen Defekt zu riskieren.
Dieses Ziel erreichte das Team nur zu einem Teil, da der TÜV Süd Z4 GT3 gegen 10.00 Uhr im Bereich Breitscheid verunfallte. Eine Reparatur war bedauerlicherweise vor Ort nicht mehr möglich.
Dennoch krempelte das ganze Team die Ärmel hoch und kämpfte bis zum Schluss.

Nach 24 Stunden durfte das Team bei Zieleinlauf Platz 8 für den Dunlop Z4 GT3 und Platz 36 bzw. Platz 2 in der Klasse für den H&R M235i Racing bejubeln.

Henry Walkenhorst: „Ein außergewöhnliches Ergebnis. Die Fahrer, das Team, wir alle haben einen unglaublich guten Job gemacht und können Stolz auf das Ergebnis sein. Bei diesem hochkarätigen Starterfeld so erfolgreich sein zu können macht mich wirklich stolz. Dies konnte nur durch harte die Arbeit unseres Teams, das Können der Fahrer und der Unterstützung unserer Partner erreichen werden.“