Walkenhorst Motorsport sammelt Erfahrung

Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft wurde überschattet von einem Rennabbruch, der die Taktik von Walkenhorst Motorsport zunichte machte. Auch der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft wurde von idealen Wetterbedingungen begleitet.

Auch der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft wurde von idealen Wetterbedingungen begleitet.
Zu den bereits bekannten Fahrerpaarungen Ralf Overhaus / Henry Walkenhorst (Z4 GT3 Dunlop), Stefan Aust / Peter Posavac / Niclas Kentenich (Z4 GT3 TÜV Süd) und Michael Schrey / Emin Akata (M235i H&R) gesellten sich Christopher Brück (Z4 GT3 Dunlop) und Dennis Trebing (M235i H&R).
Die guten Bedingungen und die zusätzliche Erfahrung der beiden Neuzugänge machte sich das Team zu nutze und verbesserte weiter das Setup der Rennfahrzeuge.

Das gesamte Fahrerfeld war, wie üblich vor dem 24h Rennen, sehr stark. Nach der Qualifikation waren die Fahrzeuge auf den Positionen 11 (Z4 GT3 TÜV Süd), 14 (Z4 GT3 Dunlop) und 76 bzw. Platz 4 in der Klasse (M235i H&R). Obwohl die beiden Z4 GT3 die Top 10 verpassten waren die Fahrer durchaus zufrieden:

Niclas Kentenich: „Ich habe eine gute Runde erwischt, aber es war zuviel Verkehr. Der Supersoftreifen von Dunlop hat sehr gut funktioniert. Das Auto fühlt sich sehr gut an und wir sind auf jeden Fall mit der 8:11.738 zufrieden.“

Michael Schrey: „Das Auto ist viel besser. Wir stehen auf Platz 4, aber es ist sehr eng in der Klasse.“

Dementsprechend ging man gut vorbereitet in die 4 Stunden Hatz des 39. DMV Rennen. Nach dem Start konnte sich der TÜV Süd Z4 GT3 auf die Position 10, der Dunlop Z4 GT3 auf Position 12 und der H&R M235i auf Position 3 vorarbeiten.
Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde so hart um die Positionen gekämpft, dass es bereits eine Anzahl schwerer Unfälle gab. Nachdem es im Abschnitt Pflanzgarten zu einem weiteren schweren Unfall kam, wurde das Rennen um 12:49 Uhr abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt war der TÜV Süd Z4 GT3 bereits in der Box zu seinem ersten Stop.
Der anschließende Neustart und eine verkürzte Restfahrzeit von 2 Stunden machten alle taktischen Überlegungen von Walkenhorst Motorsport zunichte.
Speziell der TÜV Süd Z4 GT3 und H&R M235i waren davon betroffen. Der frühe Boxenstop des Z4 ließ sich nicht mehr nutzen. Aufgrund der begrenzten Reifenanzahl im BMW M235i Racing Cup, war das Fahrertrio Schrey, Akata und Trebing gerade zu Beginn des Rennen um eine Reifenschonenden Fahrweise bemüht. Bei der reduzierten Restfahrzeit war auch diese Taktik nicht mehr umzusetzen.

Dennoch ist man mit dem Rennergebnis nicht unzufrieden:

BMW Z4 GT3 Dunlop Platz 14 gesamt / Platz 13 in der Klasse
BMW Z4 GT3 TÜV Süd Platz 16 gesamt / Platz 15 in der Klasse
BMW M235i H&R Platz 63 gesamt / Platz 4 in der Klasse

Henry Walkenhorst: „Das Rennen ist für unsere Fahrzeug ohne Zwischenfälle verlaufen und wir haben alle Autos ohne Beschädigungen durch das Rennen gebracht.“

Beim 3. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem 56. ADAC ACAS H&R-Cup, am 26.04.2014 wird das Team Walkenhorst wieder voll auf Angriff setzen.