Walkenhorst Motorsport feiert Platz 2 

Überschattet von einem schweren Rennunfall, kann Walkenhorst Motorsport am Ende des 3. VLN Laufs Platz 2 im BMW M235i Racing Cup feiern.

Team Walkenhorst hat einen guten Start in den 3. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft gefunden. Beim Testlauf am Freitag konnte das Setup des Dunlop Z4 GT3 weiter verbessert werden. Die Fahrer waren dementsprechend zufrieden. „Das Auto ist richtig gut“ konnte Ralf Overhaus vermelden. Auch beim H&R M235i konnte das Team Fortschritte machen. „Das Auto liegt jetzt noch einmal besser“ (Michael Schrey).

Für die Qualifikation war das Team Walkenhorst damit gut gerüstet. Trotz idealen Streckenbedingungen gab es direkt zu Beginn der Qualifikation mehrere Gelb-Phasen aufgrund von Unfällen. Dementsprechend war es für die Fahrer sehr schwer eine freie Runde zu erwischen. Dennoch gaben die Piloten ihr Bestes um eine gute Zeit zu setzen. Der H&R M235i konnte eine freie Runde erwischen und lag mit einer Zeit von 9:17.132 Minuten nur 3 Zehntel hinter dem Führenden. Die beiden Z4 GT3 waren im Mittelfeld platziert. Deshalb wollte das Team einen letzten Versuch wagen, um eine Platzierung in den TOP 10 herauszufahren. Als die Großzahl der Teams in die Box kamen, um sich für die letzte schnelle Runde vorzubereiten, entschied Teamkoordinator Martin Brinkel die beiden BMW Z4 GT3 auf die Strecke zu schicken, da es zu diesem Zeitpunkt keine Gelb-Phasen gab. Diese Entscheidung stellte sich jedoch als Fehler heraus, denn es war bei den insgesamt 199 Teilnehmern immer noch so viel Verkehr auf der Strecke, dass die Piloten das Potential der Autos nicht umsetzten konnten.

„Das Auto geht wie die Hölle, die Reifen waren super, aber ich bin an drei Stellen auf größere Fahrzeuggruppen getroffen, die sich im gegenseitigen Kampf befanden. Das hat einfach zu viel Zeit gekostet“ resümierte Niclas Kentenich nach der Qualifikation.

So ging man von den Plätzen 2, in der Cup5 Klasse für den H&R M235i, 17 gesamt für den TÜV Süd Z4 GT3 und 26 gesamt für den Dunlop Z4 GT3 ins Rennen.
Zum Ende des ersten Drittels der Renndistanz erreichte das Team den Tiefpunkt des Rennwochenendes als der TÜV Süd Z4 GT3, pilotiert von Peter Posavac, im Bereich Flugplatz in einen schweren Unfall verwickelt wurde. Der Unfall war so heftig, dass beide beteiligten Piloten ins Krankhaus eingewiesen wurden. Zur Freude des Teams sind aber beide Fahrer wohlauf und gesund.
Der Dunlop Z4 GT3 konnte sich im Laufe des Rennens durch das Feld nach vorne kämpfen und so konnten sich Ralf Oeverhaus und Henry Walkenhorst am Ende mit Platz 9 über eine hervorragende Platzierung freuen.

Der H&R M235i konnte beim Start seine Position verteidigen und gab Platz 2 in der Cup5 Klasse bis zum Ende nicht mehr ab. Damit belegen die Fahrer Michael Schrey und Emin Akata sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung des BMW M235i Racing Cup Platz 3. Wir gratulieren Michael Schrey und Emin Akata zu diesem Erfolg.