Nürburgring. Letztes Wochenende (06. – 07.07.2018) fand die wichtigste Veranstaltung des MSC Adenau statt, die 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, welche als 4. VLN Lauf auf der legendären Norschleife gestartet wurde. Schon das dritte Mal hintereinander durften Teams und Fans das wunderbare Wetter in der Eifel genießen. Am Freitag um 16:00 Uhr starteten die Taxifahrten. Hierzu hieß Walkenhorst Motorsport Kunden der Real Garant Versicherung AG und von Total Deutschland in der Box 21 willkommen. Die VLN begrüßte diesmal vier Boliden vom Walkenhorst Team.

_MG_8639[1]Der M6 GT3 #35 Playstation sorgte für fröhliche Gesichter im Team beim Qualifying. Platz 2 schnappte sich Jonathan Hirschi mit einer Fabelzeit von 7:58.878 zusammen mit Jordan Tresson und Hunter Abbott. Leider etwas zu früh gefreut. Die Rennleitung entschied das Team und den Fahrer Jonathan Hirschi auf Grund eines Flaggenverstoßes zu bestrafen. Nach einem Gelb-Vergehen im Training musste das Team die Position zwei aus dem Zeittraining abgeben, aus der Boxengasse nach er letzten Startgruppe starten und bekam eine drei Minuten Zeitstrafe. „Es ist wichtig die Flaggensignale einzuhalten. Die Sicherheit Aller geht vor. Da leider die Onboardkamera nicht funktionierte, können wir als Team das Ereignis nur schwer beurteilen. Wir sind jedoch überzeugt, dass es keine Mutwilligkeit war, falls es tatsächlich so abgelaufen ist, finden aber die Bestrafung für das gesamte Team und die anderen Fahrer zu hart“ so Teammanager, Niclas Königbauer. Auf Grund der harten Bestrafung entschied sich das Team die Session als Test zu nutzen.

 

_MG_8966[1]Bei dem M6 GT3 #36 Total lief es hingegen ganz gut. Der Engländer, David Pittard, welcher zum ersten Mal auf einem GT3 saß, glänzte gemeinsam mit Rudi Adams und Andreas Ziegler. Auf Grund der „Silber“ – FIA Einstufung von David Pittard, fuhr der M6 GT3 #36 Total diesmal in der SP9 PRE Klasse. Eine Bestzeit von 8:01.502 im Qualifying sorgte für den 6. Startplatz. Hier verpasste es Rudi Adams nur ganz knapp unter die 8 Minuten über die Ziellinie zu fahren. Im Rennen lief technisch alles nach Plan. Platz 8 im Gesamtklassensegment und Platz 3 in der Klasse SP9 PRE gehörten Team Walkenhorst.

 

_MG_8650[1]Beim M4 GT4 #191 Knuffi verlief das Qualifying sehr gut. Auf Platz 2 in der SP10 meisterte Florian Weber seinen Startstint. Thomas D. Hetzer übernahm danach das Fahrzeug. In der 5. Runde nach dem Fahrerwechsel blieb der M4 GT4 mit Aussetzern, verursacht durch Problemen in der Benzinversorgung auf der Strecke stehen. Das Team schaffte es in recht kurzer Zeit das Fahrzeug in die Box zu bekommen und das Problem zu beheben. Es fand noch ein Fahrerwechsel statt, sodass auch Raoul Owens das Fahrzeug pilotierte. Jedoch hat das Problem Zeit gekostet und der M4 GT4 landete nur auf Platz 7 in der SP10.

 

_MG_9010[1]Diesmal war nur ein M235iR vom Walkenhorst Team am Start. Jody Fannin, William Paul und Rory Butcher pilotierten als Engländer-Trio den M235iR #682 Identica bei VLN 4 auf Platz 12.

„Es tut weh, wenn man sieht wie einem der Platz am Podium entgeht, aber was will man machen. In so einem Job muss man mit allem rechnen. Wir müssen uns nun auf das 24h Rennen in Spa konzentrieren. In drei Wochen ist es bereits soweit – in Belgien treten wir mit zwei M6 GT3 an. Unter anderem werden Philipp Eng, Tom Blomqvist und Christian Krognes als Piloten auftreten. Wir freuen uns“ fügte Teammanager, Niclas Königbauer hinzu.