Mit dem 49. ADAC Barbarossapreis stand am 07. Oktober der 8. VLN Lauf und somit auch der vorletzte vor der Tür. Rund 160 Fahrzeuge traten erneut die „Grüne Hölle“ an. Davon diesmal nur 9 GT3 Fahrzeuge. Dafür war das Mittelfeld prall gefüllt. 18 Fahrzeuge durften im Cup5 die Strecke befahren.

Walkenhorst Motorsport startete mit vier _MG_1488[1]Fahrzeugen. Der Z4 GT3 musste beim 8. Lauf leider zu Hause bleiben. Dafür wurde Alex Lambertz, Walkenhorst Motorsport Junior auf den M6 GT3 #35 Playstation gesetzt. Auch auf dieser GT3 Bolide fühlte sich Alex zu Hause. „Es ist natürlich ein anderes Feeling als im Z4 GT3, aber ich kam super zurecht und hab mich sofort im Auto wohl gefühlt. Auch der zwischendurch einsetzende Regen war kein Problem. Das Fahrzeug war wie immer top vorbereitet und ich bin froh, dass wir es im zweiten Anlauf ins Ziel geschafft haben. Und dann noch auf Platz 4 – das ist der Wahnsinn.“, berichtete Alex Lambertz.
Der M6 GT3 #35 Playstation, pilotiert von Alex Lambertz, Jordan Tresson und Sebastian Morris kämpfte sich von Platz 12 im Zeittraining auf Platz 4 in der SP9 und Gesamt im Rennen. Mit einer Bestzeit von 8:21.688 schaffte es das Fahrertrio in der Pro/Am auch auf Platz 2. Ein durchaus gelungenes Ergebnis, besonders für die beiden „Playstation-Frischlinge“, Lambertz und Morris.

DSC_8505[1]Für den M6 GT3 #100 Dunlop Crystal Flake sah es leider nicht so gut aus, wie beim letzten Mal. Schon im Qualifying fuhr die Rennbolide etwas später durch das Ziel als gewohnt. Mit Platz 9 im Starterfeld durfte Michele Di Martino das Rennen starten. Als nach dem Fahrerwechsel Matias Henkola ins Lenkrad griff, musste dieser leider auch nach kurzer Zeit aus dem Auto steigen. Denn ungefähr 1,5 Stunden nach Rennbeginn kam es zu einer Kollision im Bereich der Mercedes-Arena mit der #804 Volkswagen Golf GTI TCR. Für Christian Krognes bedeutete das leider, dass er bei VLN 8 nicht mehr ans Steuer konnte. Für das Fahrertrio war das ein trauriges Ende. „Fakt ist, die Nordschleife ist eine wahnsinnig tolle Strecke für schnelle und auch langsamere Fahrzeuge. Wo sonst können diese gleichzeitig ein Rennen fahren? Das bedeutet wir müssen einen Weg finden wobei die schnellen als auch langsameren Boliden sicher sind und es nicht zu so einem Zusammenstoß kommen muss.“, so Matias Henkola.

_MG_1575[1]Die beiden M235iR blieben diesmal wieder der Top 10 treu. Der M235iR #681 Purple Dot mit der Fahrerbesetzung bestehend aus Thomas D. Hetzer, Rory Butcher und Paul William, gelangte im Training auf Platz 5. Im Vergleich hierzu war der M235iR #682 Identica diesmal im Training leider etwas weiter hinten und somit auf Platz 12. Nichtsdestotrotz gelang es den beiden Walkenhorst Motorsport M235iR im Rennen wieder keinen zwischen sich zu lassen. Der M235iR #681 Purple Dot räumte den 6. Platz im Cup 5 und #682 Identica mit Florian Weber, Stefan Kruse und Hunter Abbott direkt danach den 7. Platz.

„Obwohl es der M6 GT3 #100 nicht durch Ziel geschafft hat, sind wir als Team relativ zufrieden mit dem Ergebnis des 8. VLN Laufs. Vorallem freuen wir uns, dass Alex Lambertz sein M6 GT3 – Erlebnis richtig feiern kann. Das ist schön zu sehen, wie gut er sich entwickelt. Ein Lauf steht noch vor uns und dann kann sich auch das gesamte Team auf die Winterpause freuen.“, fügte Teammanager, Niclas Königbauer hinzu.