Mit dem 7. VLN Lauf begann am Samstag, 23. September 2017 das letzte Saisondrittel. Mit 167 genannten Fahrzeugen war das 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen des Dortmunder MC stark besetzt. Diesmal waren elf GT3-Fahrzeuge im Rennen und drei davon von Walkenhorst Motorsport. Die Sonne schien und Regen gab es kaum. Nicht nur wettertechnisch war das Wochenende für das Team ein Erfolg.

IMG_6319[1]Der M6 GT3 #100 Dunlop Crystal Flake durfte auch dieses Mal von Christian Krognes, Michele Di Martino und Matias Henkola pilotiert werden. Im Zeittraining schaffte es das Trio auf Platz 4 mit einer tollen Bestzeit von 8:00.409. Im Rennen startete das Fahrzeug Michele Di Martino und gab das es dann weiter an Matias Henkola. Leider durfte Christian Krognes seinen Part vom Rennen nicht ganz zu Ende fahren, da das Rennen auf Grund eines Unfalls in der Fuchsröhre nach 3,5 Stunden beendet werden musste. Wenn man das Fahrertrio etwas kennt, weiß man, dass die Jungs kämpfen um auf das Podium zu kommen. Und wieder haben Sie es geschafft den 3. Platz in der SP9 sowie im Gesamtklassen-segment zu ergattern.

Im M6 GT3 #35 Playstation gab es stattdessen nur ein Fahrerduo. IMG_6129[1]Teamchef Henry Walkenhorst und Jordan Tresson griffen zusammen ans Lenkrad. Im Qualifying schaffte es das Duo zwar nicht in die Top 10 jedoch schlugen Sie sich im Rennen nach vor und gelangten so auf Platz 5 in der Klasse SP9 und auf Platz 6 Gesamt. Als Teamchef Henry Walkenhorst zu früh aus dem Auto steigen musste teilte er noch folgendes mit: „Es lagen überall Teile und Öl auf der Strecke. Man musste sich sehr konzentrieren da vorbeizufahren. Kurz darauf hieß es schon ‚Rote Flagge’ durch den Funk. Ich hoffe nur, dass keinem etwas passiert ist. Und jetzt heißt es abwarten auf die Wertung.“ Das Warten hat sich gelohnt, denn es gab wieder Pokale für Walkenhorst Motorsport. Den 1. Platz in der Pro/Am durfte das Team feiern.

IMG_5980[1]Der Z4 GT3 #36 PP Group wurde bei VLN 7 auch nur von vier Händen gelenkt. Peter Posavac und Alex Lambertz schlugen sich von Platz 15 im Zeittraining auf Platz 8 in der SP9 im Rennen. Nach dem Unfall bei VLN 6, waren die Fahrer froh, dass das Fahrzeug wieder heile war und stiegen mit Freude ein. Und da alle guten Dinge drei sind, wurden auch hier Pokale eingesammelt. Denn in der Gentleman-Wertung schafften es Posavac und Lambertz ebenfalls auf den 1. Platz.

Die beiden M235iR von IMG_5768[1]Walkenhorst Motorsport sind nicht nur wegen Ihrer Startnummern dafür bekannt, dass da keiner dazwischen kommt, sondern auch im Rennen ist dies ein seltener Fall. Diesmal kam es leider im Qualifying dazu. Der M235iR #681 Purple Dot war weit vor dem M235iR #682 Identica. Doch das ließen sich Florian Weber, Stefan Kruse und Ace Robey nicht gefallen. Im Rennen holten die #682 Fahrer ein und überholten Michael Lyons, James Walker und Guy Riall im #681 sogar. Jedoch handelt es sich hier wieder nur um einen Platz. Der M235iR #682 Identica wurde somit in der Klasse Cup 5 auf Platz 11 und der M235iR #681 Purple Dot auf Platz 12 gewertet.

„Es war ein tolles Rennen. Obwohl es früher beendet wurde, fahren wir mit Pokalen und heilen Autos nach Hause. Dadurch dass wir nächste Woche schon zum Blanc Pain GT- Rennen nach Barcelona fliegen, kann das für das gesamte Team nur von Vorteil sein.“, so Teammanager, Niclas Königbauer.