Mit dem 40. RCM DMV Grenzlandrennen am Samstag, 02. September 2017, begann die zweite Saisonhälfte der VLN am Nürburgring. Nach dem Saisonhöhepunkt vor 2 Wochen, geht es wieder mit der gewöhnlichen VLN-Distanz von vier Stunden weiter. Diesmal umfasste die Starterliste 158 Fahrzeuge und 362 genannte Fahrer.

Wie sonst auch begann das DSC_3725Wochenende für Walkenhorst Motorsport am Freitag mit den Test- und Einstellfahrten. Florian Weber und Thomas D. Hetzer, welche während des Rennens den M235iR Identica #682 und Purple Dot #681 pilotierten, durften den Z4 GT3 PP Group #36 testen und haben eine solide Vorstellung geboten. Weiter ging es von 16:00 – 18:00 Uhr mit den Taxifahrten. Dunlop – und Total Deutschland Gäste wurden in Empfang genommen. Nach den Taxifahrten, welche den Gästen immer den Atem rauben, ging es weiter mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem Teammanager, Niclas Königbauer viele Fragen der Gäste beantworten durfte.

 

 

Die Fahrerbesetzung bei VLN 6 fiel für Walkenhorst Motorsport in der zweiten Saisonhälfte _MG_0515etwas anders aus. Es wurde entschieden, dass Walkenhorst Motorsport Junior, Alex Lambertz auf dem M6 GT3 Playstation #35 zusammen mit Jordan Tresson und Sebastian Morris, welcher nun in Besitz der Permit A ist, ins Lenkrad greifen. Im Qualifying schaffte es die #35 durch ein Code 60 am Ende der schnellen Runde auf Platz 15.

Im Rennen sah es leider nach knapp 20 Minuten nicht mehr so gut aus für den M6 GT3 Playstation #35. Das Fahrzeug musste auf Grund eines technischen Defekts in die Box gefahren werden. Dort durften Fans und Gäste das Fahrzeug bestaunen. Teammanager Niclas Königbauer nutzte die Gelegenheit um den Gästen das Auto zu erklären. Unter unseren Gästen waren auch Patrick Owomoyela und sein kleiner Sohn in der Walkenhorst Motorsport Box 21 präsent. Patrick traute sich in die Bolide einzusteigen und das „Rennfahrer-Feeling“ zumindest bei stehendem Fahrzeug zu erleben.

Dadurch, dass Alex Lambertz auf den M6 GT3 gezogen wurde, mischte sich das Fahrertrio auf dem Z4 GT3 PP Group #36 mit Peter Posavac, Anders Buchardt und „Christoper Tiger“, welcher aus Atlanta anreiste. Leider war hier das Rennen schneller vorbei als gedacht. Nachdem der Start mit „Christoper Tiger“ auf Platz 36 begann, endete die Raserei bereits um 12:08 Uhr für das Fahrertrio mit einem schweren Unfall im Bereich Adenauer Forst. Das Fahrzeug prallte nach einer Kurve so stark gegen die Leitplanken, sodass die Haube wegflog. Der Z4 GT3 musste von der Strecke geschlupft werden und konnte das Rennen nicht zu Ende fahren. „Wir waren alle am zittern, als wir sahen, wie der Zetti aufprallte. Chris beruhigte uns als er uns mitteilte, dass es ihm gut geht. Er wurde direkt ins Medical Center gebracht um auch sicher zu gehen, dass nichts passiert sei.“, berichtete Teammanager Niclas Königbauer.

Für den M6 GT3 Dunlop Crystal Flake #100 war der Start_MG_0652 auch nicht so atemberaubend, wie sonst gewohnt. Auf dem 9. Startplatz stieg Michele di Martino in die GT3 Bolide und wurde von einem anderen Fahrzeug umgedreht und ins Kies geschickt. Jedoch hielt dies Michele und die beiden anderen Fahrer, Christian Krognes und Matias Henkola nicht auf. Das Fahrertrio schnappte sich den 7. Platz in der Klasse und auch Gesamt.

Die beiden M235iR ließen keinen anderen zwischen sich. Florian Weber, Stefan Kruse und Thomas Kiefer harmonierten als M235iR Identica #682 – Fahrer sehr gut und holten sich den 7. Platz in der Cup 5 Klasse.

Nur wenige Sekunden dahinter düste der eigentlich „britische“ M235iR Purple Dot #681 auf Platz 8. Diesmal sorgten der deutsche Fahrer Thomas D. Hetzer und Valentin Hasse-Clot aus Frankreich gemeinsam mit George Richardson aus England für eine solide Leistung.

„Es kann leider nicht immer perfekt ablaufen. Wir lassen uns trotzdem nicht unterkriegen. Es stehen noch 3 VLN Rennen und ein Blancpain Rennen in Barcelona vor uns. Es erwartet uns viel Arbeit.“, fügte technischer Leiter Steve Baumann hinzu.