Das einzige VLN-Rennen im Jahr, welches über 4 Stunden ausgetragen wird ist das 6-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen. Nach der „Sommerpause“ geht es in der grünen Hölle wieder los. Der Regen machte es sehr deutlich, dass der Sommer in der Eifel nun wieder vorbei ist. Mit 172 genannten Fahrzeugen begann die 2. Saisonhälfte. 16 GT3 Boliden nahmen in der SP9 Spitzenklasse den Nürburgring wieder auf sich.

Walkenhorst Motorsport startete nach dem 24h SPA Rennen wieder am Nürburgring mit fünf Fahrzeugen durch. Drei GT3 Autos sowie zwei M235iR setzte das Team ein.

Der M6 GT3 Dunlop Crystal DSC_7420Flake #100 erreichte im Zeittraining mit einer Bestzeit von 8:13.788 den 5. Platz. Mit Christian Krognes, Michele di Martino, Matias Henkola und William Stevens als Fahrer fing das Rennen gut an. Leider hielt das nicht lange an. Wie sonst auch startete einer der schnellsten Fahrer, Christian Krognes das Rennen. Nach sehr kurzer Zeit war das Rennen leider für die #100 beendet. Das Auto schlug ein und war nicht mehr fahrtauglich. Für die anderen Fahrer war das leider sehr enttäuschend, jedoch sind alle froh, dass Christian nichts passiert ist.

 

Im Vergleich dazu schaffte der M6 GT3 Playstation #35 im Training eine Bestzeit von 8:18.430 und geriet somit auf Platz 8. Nach 2 Stunden und 41 Minuten im Rennen war es jedoc_MG_9678[2]h leider auch für diesen Walkenhorst Motorsport M6 GT3 vorbei. Ein technischer Schaden sickerte durch und das Fahrzeug musste von der Strecke entfernt werden. Der Teamchef saß persönlich am Steuer als dies passierte. „Es ist sehr ärgerlich sowas zu erleben. Zwei GT3 Fahrzeuge mussten aussetzen. Man sitzt im Auto und sieht nur wie andere vorbeifahren. Leider kann man es nicht ändern.“, so Teamchef und Pilot, Henry Walkenhorst.

 

 

 

 

 

Im Zeittraining schaffte es diesmal der Z4 GT3 PP Group #36 leider nicht auf die vorderen Plätze, da er etwas von der Strecke gekommen war. Das Team bekam es jedoch hin, dass die Rennbolide beim Rennen startete. Peter Posavac, Claudia Hürtgen und Walkenhorst Motorsport Junior Alex Lambertz konnten sich ganz auf das Team verlassen. Und wie nicht anders zu erwarten, kämpfte sich der „Zetti“ nach vorne und schnappte sich mit einer Bestzeit von 8:44.718 den 14. Platz im Gesamtklassen-segment und den 9. Platz in der Klasse.

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Auch die beiden M235iR wurden_MG_9851[1]

vom Team eingesetzt. Gestartet sind in der Cup 5 Klasse 17 Fahrzeuge. Darunter der M235iR Identica #682, diesmal besetzt mit 4 Fahrern. Florian Weber, Stefan Kruse, Thomas Kiefer und der Franzose Valentin Hasse-Clot, welcher auf beiden M235iR fuhr. Diese ergatterten mit einer Bestzeit von 9:31.232 den 9. Platz in der Klasse.

 

Der M235iR Purple Dot #681 ließ keinen an seinen „M235iR-Partner“ ran. Also fuhren Thomas D. Hetzer, Valentin Hasse-Clot, William Paul und Sebastian Morris, welcher demnächst auch auf den M6 GT3 zu sehen sein wird, direkt hinterher und schnappten sich somit nur wenige Sekunden nachher den 10. Platz in der Klasse._MG_9665[1]

„Das Rennen lief zwar leider etwas anders ab als wir erwartet hatten, aber ich bin froh und sehr stolz, dass das Rennen nie wegen technischen Fehlern, verursacht durch das Team, beendet wurde. Nach dem 24h Rennen in SPA kann uns nichts so leicht runterkriegen. Man kann ja auch nicht immer alles haben. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf VLN 6, wo es hoffentlich besser laufen wird.“, berichtete technischer Leiter, Steve Baumann.