188 Starter, bestes Wetter und Walkenhorst Motorsport mitten drin. Wie jedes Jahr fiebert man dem Saisonstart der VLN entgegen und stellt sich auf schlechtes und kaltes Wetter mit viel Nebel ein. Dass dieses Jahr in der VLN einiges anders ist wie die Jahre zuvor spiegelte sich auch bei dem Wetter wieder. Bei besten Bedingungen und angenehmen Temperaturen startete Walkenhorst Motorsport mit 6 Fahrzeugen in das Wochenende.

Der neue Dunlop Crystal Flake M6 GT3 stand genauso wie der M235iR „Identica“ zum ersten mal mit ihren neuen Designs am Ring. Diese haben zahlreiche Blicke auf sich gezogen. Auch der alt beliebte Z4 GT3 sorgte ebenfalls im neuen Design für Aufmerksamkeit und puren Motorsound. Der Playstation M6 sowie der Purple Dot M235iR zeigten sich äußerlich nur ein wenig überarbeitet aber mindestens genauso spannend. Einen weiteren BMW M235iR setzte das Team in der Klasse SP8T ein. Eine starke Fahrerbesetzung mit dem ehemaligen F1 Fahrer Will Stevens und Alex Lynn sollte sich am Ende auszahlen.

Insgesamt gingen 33 GT3-Fahrzeuge in der Klasse SP9 an den Start, was sie zur stärksten Klasse der gesamten VLN wachsen lies. Der Walkenhorst Motorsport Dunlop M6 GT3 #100 war dieses Mal mit Christian Krognes, Michele Di Martino und Nico Menzel aus dem BMW Juniorprogramm besetzt. Es folgte der Playstation M6 GT3 #35 mit Matias Henkola, Henry Walkenhorst und den dieses Jahr dazugehörigen Franzosen Jordan Tresson, welcher letztes Jahr schon seinen Einstand mit einem Podium im Team Walkenhorst feiern konnte. DSCF6266[1]

Der beliebte Z4 GT3 #36 ist mit Peter Posavac, Alex Lambertz und der sehr erfahrenen und schnellen Claudia Hürtgen an den Start gegangen.

Der Identica M235iR #682 hatte neben Florian Weber und Stefan Kruse einen Walkenhorst Motorsport Neuling mit an Board, Kasper H. Jensen. DSCF6279[1]Der Purple Dot #681 war mit den drei Briten Hunter Abbott, Sam Tordoff und Raoul Owens genannt, konnten aber nach einem harten Einschlag im Training leider nicht starten. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Das Fahrzeug wurde aber so stark beschädigt, dass keine Reparatur an Ort und Stelle möglich war.

Im Qualifying zeigte sich das große Fahrerfeld der VLN erstmalig geballt auf der Strecke. „Leider erwischten wir nicht die perfekte freie Runde um unsere GT3´s in der Startaufstellung richtig zu positionieren“, so Königbauer. Am Ende standen Position 28, 30 und 32 für die drei GT3´s auf dem Zeitenmonitor.

Das Rennen startete pünktlich um 12:00 Uhr und alle noch verbleibenden 5 Fahrzeuge überstanden die ersten Runden ohne weitere Komplikationen. Dies sollte leider nicht so bleiben. Der Z4 hatte im Verkehr eine Berührung mit einem kleineren Fahrzeug und beschädigte sich den Reifen. Nach dem Rennen soll genau diese Berührung der Anlass für die Sportkommissare sein um das Fahrzeug mit dem Wertungsausschluss zu belegen. Alex Lambertz feierte sein GT3 Debüt und zeigte ein fehlerfreies Rennen.

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Aber dies sollte nicht die einzige Entscheidung der Sportkommissare an diesem Wochenende gegenüber Walkenhorst Motorsport und den Fahrern sein. Ein kurzer Geschwindigkeitsverstoß unter Code 60 war die zweite Begründung um auch den Playstation M6 aus der Wertung zu nehmen. „Leider hatte unser Fahrer die Flagge nicht gesehen und ist die 100m weiter mit 120km/h gefahren…“ erklärt Königbauer „…das soll nicht sein aber ist in der Flut der Flaggen eben doch passiert“.

Das gesamte Rennen war geprägt von Code 60 Zonen, Gelben Flaggen und jede Menge Unfällen. Leider hatte auch die #100, der Crystal Flake M6 GT3 eine kleine Kollision, konnte aber nach einem kurzen Aufenthalt in der Box weiter am Rennen teilnehmen.

Eine souveräne Fahrerleistung zeigten die Fahrer vom Identica M235iR. Ein tadelloses Rennen sollte aber am Ende nicht wirklich belohnt werden. Ein Fehler in der Boxenstop Strategie zog eine 3 Minuten Zeitstrafe mit sich.

Das einzig erfreuliche Resultat erzielten Stevens und Lynn, denn diese holten den Sieg in der SP8T.

Zum Glück ist der zweite Lauf schon in wenigen Tagen und bietet dem Meller Team die Chance auf ein erfolgreicheres Wochenende.