Solide Leistung der beiden BMW M6 GT3 – Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wir bestplatziertes BMW Team.

Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop sicherte sich beim 2. Lauf der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring mit den beiden BMW M6 GT3 und dem BMW Z4 GT3 die besten BMW Platzierungen.

Der 2. Lauf der Langstreckenmeisterschaft hatte es wettertechnisch wieder in sich. Bereits beim Qualifying erschwerten wechselnde Wetterbedingungen die Jagd nach schnellen Rundenzeiten und zum Rennende waren die Witterungsverhältnisse so schlecht, dass viele Mitstreiter auf der rutschigen Fahrbahn verunfallten.

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Die Mannschaft des Dunlop BMW M6 GT3, Victor Bouveng, Tom Blomqvist, der seinen Einstand im Cockpit des BMW M6 GT3 gab und Christian Krognes, sicherten sich mit einer schnellen Rundenzeit von 8:09.123 Min. den 7. Startplatz. Wechselnde Wetterbedingungen machten die 4-stündige Hatz durch die Grüne Hölle nicht gerade einfach und der Wechsel von Slicks auf Regenreifen und wieder auf Slicks kostete einiges an Boxenstandzeit. Nach 28 Rennrunden durfte sich das Fahrertrio am Ende über einen 11. Platz im Gesamtklassement freuen (11. Platz in der Klasse der SP9) und war somit der bestplatzierte BMW M6 GT3 im Feld.

Hinter dem Steuer des Gran Turismo BMW M6 GT3 starteten Matias Henkola, Michele Di Martino und Kazunori Yamauchi. Mit Startplatz 14 und einer Rundezeit von 8:15.281 Min. sicherte sich die Besatzung eine aussichtsreiche Ausgangsposition. Die kühne Wahl des Startreifens katapultierte das Fahrzeug noch in der ersten Rennrunde auf Platz 1, wodurch Startfahrer Matias Henkola seinen ersten Führungskilometer sammelte. Im weiteren Renngeschehen konnte der BMW M6 GT3 an der Spitze mitfahren und platzierte sich zum Rennende auf dem 13. Gesamtplatz (13.Platz in der Klasse SP9) und war somit zweitbester BMW im Feld.

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Matias Henkola zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Leistung: „Es war die richtige Entscheidung nicht auf dem Regenreifen zu starten. Wir hatten von Anfang an eine gute Pace auf der zum Großteil trockenen Nordschleife, sodass ich als Führender aus der ersten Runde zurück kam und die Konkurrenten die Box ansteuern mussten.“

Der BMW Z4 GT3, pilotiert von Henry Walkenhorst, Peter Posavac und Daniela Schmid hatte im Qualifying zu viel Verkehr, sodass es nur für eine Zeit von 8:41.980 Min. gereicht hat. Somit startete man von der 33. Startposition. Daniela Schmid fuhr den Start und legte eine gute Aufholjagd hin. Leider bekam der BMW Z4 GT3 eine Stop-And-Go Strafe, welche von Teameigner Henry Walkenhorst abgesessen wurde. Doch dies ließ ihn unberührt und er holte die verlorene Zeit schnell wieder auf. Beim Fahrerwechsel, Peter Posavac fuhr den letzten Stint, wurde ein technischer Defekt festgestellt und der BMW Z4 GT3 musste kurz in die Box geschoben werden, wo der Defekt schnell behoben werden konnte. Peter Posavac beendete das Rennen auf dem 18. Gesamtplatz (14. Platz in der Klasse SP9) und das Trio wurde als 3. bester BMW gewertet.

 
Im M235i Racing Cup hatten Chris Mealin, Guy Riall und Rob Smith nicht ganz so viel Glück. Der Purple Dot BMW M235i verunfallte mit Slicks in der letzten Rennrunde bei starkem Regen.

Das Fahrertrio des Knuffi BMW M235i, Jari Nuoramo, Juha Hannonen und Florian Weber setzten im Qualifying eine Zeit von 10:02.966 Min. und starteten von Gesamtplatz 125. Im Rennverlauf wurden harte Zweikämpfe ausgetragen, die den Weg in die Top 10 der CUP 5 Klasse ebneten. Zum Rennende konnte sich das Trio mit einer 57. Gesamtplatzierung und mit dem 7. Platz in der CUP5 Klasse zufrieden geben.

„Wir sind sehr zufrieden mit der soliden Leistung unserer Mannschaft. Es ist schön zu sehen, dass unsere beiden M6 GT3 wieder als bestplatzierte BMW-Fahrzeuge eingelaufen sind. Wir hoffen, dass wir diesen Trend auch beim kommenden Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft bestätigen können“, so Henry Walkenhorst.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring startet am Samstag, den 14. Mai, und stellt die letzte Generalprobe vor dem 44. ADAC Zurich 24h-Rennen dar.

 

Fotos und Bericht: Peter Elbert