Schnellste Rennrunde, blaue Lampe für die Top 30 für das 24h Rennen und Unfallpech in der Eifel beim 24h Qualifikations-Rennen.

Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop hat ein erfolgreiches aber auch hartes 24h Qualifikations-Rennen am Nürburgring gemeistert.

Eine bunte Mischung verschiedener Nationalitäten pilotierten die Boliden von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop.
Die Vorstellung der Fahrer und Autos:
Der Dunlop BMW M6 GT3 (SP9) wurde gesteuert von Victor Bouveng (SE), Christian Krognes (NO) und Michele di Martino (DE).Im Schwesterauto, dem Playstation BMW M6 GT3 (SP9), teilten sich das Cockpit Matias Henkola (FI), George Richardson (GB), Max Sandritter (DE) und der Erfinder des Grand Turismo Playstation Spieles Kazunori Yamauchi (JP), der nach 2011 wieder an dem kommenden und legendären 24h Rennen teilnehmen wird. Auf dem BMW Z4 GT3 (SP9) griffen Teameigner Henry Walkenhorst (DE), Peter Posavac (DE) und Daniela Schmid (AT), ins Volant. Der Knuffi BMW 235i (CUP 5) wurde pilotiert von Thomas Hetzer (DE), Henning Cramer (DE) und Florian Weber (DE). Der Purple Dot BMW M235i (Cup 5) wurde erstmals von einem englischen Trio gesteuert. Chris Mealin (GB), Rebecca Jackson (GB) und Guy Riall (GB) teilten sich in diesem Fahrzeug das Cockpit. In dem Werks-BMW M235i (SP8T) griffen der DTM Fahrer Tom Blomquvist (GB), Marc Ehret (DE) und Alexander Lambertz (DE) ins Lenkrad.

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Die erste Qualifikations-Session am Samstag Nachmittag bot einen für den April bekannten Anblick. Wettertechnisch machte der April was er will. Regen, Graupel und Sonne wechselten sich ab.
Man konzentrierte sich eine erste Zeit zu setzen. Zusätzlich stand aber auch noch die Erprobung der beiden neuen BMW M6 GT3 mit auf dem Plan. Daniela Schmid saß nach längerer Abstinenz wieder in dem BMW Z4 GT3 und drehte ihre Runden und gewöhnte sich wieder schnell an den Boliden. Zum Ende der Session konnte für den Dunlop BMW M6 GT3 eine Zeit von 9:44.984, für den Playstation BMW M6 GT3 eine Zeit von 9:19.582, für den BMW Z4 GT3 eine Zeit von 9:36.887, für den Knuffi BMW M235i eine Zeit von 11:11.004, für den Purple Dot BMW M235i eine Zeit von 10:56.259 und für den Werks-BMW 235i eine 10:41.663 verbucht werden.

Die 2. und einstündige Qualifikations-Session am Samstagmorgen begann mit einer zunächst nassen Strecke.
Das Fahrertrio vom Dunlop M6 GT3 zeigte, was für eine gute Performance der BMW M6 GT3 in sich hat. Mit einer 8:22.024 konnten sich Michele di Martino, Christian Krognes und das Geburtstagskind Victor Bouveng den 5. Startplatz für das Rennen sichern. Der Playstation M6 GT3 setze die Zeit von 8:29.452 und startete somit von der 17. Position ins Rennen. Der von den Fan’s immer noch beliebte BMW Z4 GT3 fuhr eine Zeit von 8:57.274 und landete auf der Position 29. Die 38. Startposition, mit einer Zeit von 9:38.635, fuhr der Werks-BMW M235i mit Tom Blomqvist, Marc Ehret und Alexander Lambertz. Startplatz 45 sicherte sich das englische Trio mit dem Purple Dot BMW M235i, mit einer Zeit von 9:55.422. Der Knuffi BMW M235i, qualifizierte sich auf Startplatz 49 mit einer Zeit von 10:13.161.

Das 6 stündige Rennen startete pünktlich um 12 Uhr und ließ vom Aprilwetter nichts zu wünschen übrig. Einsetzende Graupelschauer, Regen und starker Wind würfelten die Platzierungen durcheinander.
Der gut platzierte Palystation BMW M6 GT3 wurde bei einem Überholvorgang von einem Gegner tuschiert, sodass das Fahrzeug leider nach knapp 1 Stunde wegen technischen Problemen auf der Strecke ausgerollt ist. Auch den Verlust vom Knuffi BMW M235i mussten das Team verzeichnen. Das Fahrzeug wurde beim Überholvorgang, auf der Döttinger Höhe, von einem GT3 ebenfalls tuschiert und ist dann leider verunfallt. Dem Purple Dot BMW M235iR erging es leider nicht viel anders. Nach einer Berührung mit der Leitplanke versuchte man den Wagen bis in die Box zu bekommen, leider gelang es dem Fahrer nicht und somit blieb auch er am Streckenrand stehen.

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Der Dunlop BMW M6 GT3 war nach einer Stunde immer noch unter den Top 5 aber hatte dann mit Lenkungsproblemen zu kämpfen, sodass ein unplanmäßiger Boxenstopp gemacht wurde. Das Problem wurde schnell behoben und so konnte der Dunlop M6 GT3 mit einer ca 8 minütigen Reparaturzeit wieder in das Rennen geschickt werden und die Aufholjagd begann. Der Werks-BMW M235i kam mit einem beschädigten linken Kotflügel in die Box. Das Fahrzeug war auf Öl ins schleudern geraten und berührte dabei eine Leitplanke. Die Mechaniker dengelten den Kotflügel und die Motorhaube wieder soweit hin und so konnte das Fahrzeug nach einer größeren Reparaturpause wieder in das Rennen geschickt werden, jetzt war ankommen das Ziel.

Nach 6 Stunden konnte das Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop mit 3 Fahrzeugen die Zielflagge sehen. Der Dunlop M6 GT3 hat sogar im Rennverlauf die schnellste Rennrunde zu verzeichnen. Mit einer Zeit von 8:18.226 in der 25. Rennrunde hat Christian Krognes die Bestzeit gesetzt.
Mit einer 8. Gesamtplatzierung und dem Erreichen der Top 5 in der 2. Qualifikations-Session, bekommt der Dunlop M6 GT3 sogar die blaue Lampe für das Top 30 Quali im 24h-Rennen Ende Mai.
Der BMW Z4 GT3 verfehlte ganz knapp die TOP 10 und gibt sich mit einer 12. Gesamtplatzierung zufrieden. Der Werks-BMW M235i landet auf den 51. Gesamtplatz und belegt sogar den 2. Platz in der Klasse der SP8T.

Fotos und Bericht: Peter Elbert