Aller Guten Dinge sind 3!
Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop erkämpft sich mit dem Dunlop M6 GT3 den 3. Platz in der SP9 und schreibt zusammen mit Schubert Motorsport Renngeschichte am Nürburgring.

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Am 14. Mai zog die 58. Auflage des ADAC ACAS H&R Cup zahlreiche Motorsportfans an den Nürburgring. Bei einem so starken Starterfeld, gerade bei dem letzten Langstreckenrennen vor dem 24h-Rennen, war dem Team klar, dass nur eine Topleistung nach vorne führen würde.

Die Qualifikationssession am Samstagmorgen bot bereits zu Beginn einen Ausblick auf das kommende Rennen. Schnelle Rundenzeiten und zahlreiche Wechsel an der Spitze sorgten für Spannung und verlangten den Fahrern alles ab. Bestens vorbereitet und mit einem starken Paket startete das Fahrertrio des Dunlop Jawbreaker BMW M6 GT3, Christian Krognes, Victor Bouveng und Tom Blomqvist bei perfekten Streckenbedingungen in die Qualifikation. Da in der ersten Session Gelbphasen schnelle Rennrunden verhinderten, war es dann in der Schlussphase Christian Krognes, der seine Chance nutzte und eine schnelle Rundenzeit von 8:00.785 Min. umsetzte und somit den Dunlop BMW M6 GT3 auf den 2. Startplatz katapultierte. Somit teilte sich der Dunlop BMW M6 GT3 die erste Startreihe mit Schubert Motorsport und auch Startplatz drei wurde von Schubert Motorsport mit deren zweiten BMW M6 GT3 belegt. Somit startete eine BMW Armada in das Rennen. In der Startphase verlor Christian Krognes einen Platz, aber er setzte sich vom Viertplatzierten ab. Die Besatzung des Dunlop BMW M6 GT3 zeigte von da an ein fehlerfreies Rennen und kämpfte sich in der Schlussphase wieder leicht an die beiden Erstplatzierten heran. Nach insgesamt 28 Rennrunden überquerte Victor Bouveng die Ziellinie auf dem 3. Gesamtplatz und komplettierte ein reines BMW Podium hinter den Schubert-Mannschaften Jörg Müller, Marco Wittmann, Jesse Krohn sowie Martin Tomczyk, Lucas Luhr und John Edwards.

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Michele di Martino, Matias Henkola und George Richardson hatten beim Qualifying weniger Glück. Di Martino verunfallte chancenlos in der ersten Runde und der Gran Tursimo BMW M6 GT3 war auf die Schnelle nicht reparabel.

Der BMW Z4 GT3, pilotiert von Henry Walkenhorst, Peter Posavac und dem GT-Masters Piloten Jaap van Lagen erreichte im Qualifying eine Zeit von 8:09.024 Min und startete von Startplatz 13. Jaap van Lagen fuhr den Start und kämpfte sich in der ersten Rennrunde bis auf den 8. Platz vor. Beim letzten Boxenstopp und Fahrerwechsel wurde ein technischer Defekt festgestellt, der der das Fahrertrio einige Plätze kostete. Nach 27 Rennrunden und 4:01:17.352 Stunden Rennzeit überquerte Henry Walkenhorst auf Position 13 in der Klasse liegend die Ziellinie.

Die Besatzung des Knuffi BMW M235i, Thomas Hetzer, Jari Nuoramo und Juha Hannonen, kämpfte während der Qualifikationssession mit viel Verkehr auf der Strecke. Mit einer 9:16.308 sicherte sich das Fahrertrio den 11. Startplatz in der CUP5 Klasse. Die Fahrer zeigten während des Rennens eine konstante Leistung und konnten sich vorkämpfen. Der Vormarsch im Klassement dauerte bis ca. 30 Minuten vor Rennende, als Thomas Hetzer den Knuffi BMW leider in der Box wegen eines technischen Defekts abstellen musste.

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Das Trio des Purple Dot BMW M235i Guy Riall, Chris Mealin und Henning Cramer hatten ebenfalls viel Verkehr im Qualifying, setzten eine Zeit von 9:43.849 Min. und starteten von Startplatz 20 in der Cup5 Klasse. Nach 23 Rennrunden sahen die drei die Zielflagge und beendeten das Rennen auf Platz 16 in der Cup 5 Klasse.

Christian Krognes (Dunlop M6 GT3): „Das Qualifying war sehr gut. Das Potential des Wagens zu erleben war beeindruckend. Wir waren nah am Optimum. Der Start war nicht ganz optimal, es ist nicht ganz so leicht die Konkurrenz hinter sich zu halten. Aber wir konnten uns gut vom Viertplatzierten absetzen. Wir hatten eine tolle Pace. Am Ende auf dem Podium zu stehen, ist perfekt. Es war eine starkes Rennen, mit Top Teams und starken Fahrern.“

Henry Walkenhorst (Teaminhaber): „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis des Rennens. Es hat gezeigt, das die neuen BMW M6 GT3 um das Podium mitfahren können und das sehr viel Potential in den Fahrzeugen steckt.“

Die Mannschaft um Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop hat bereits mit der Vorbereitung der Fahrzeuge für das kommende Saisonhighlight begonnen. Am Samstag, den 28.05.2016 um 15:30 Uhr startet das ADAC Zurich 24h Rennen in seine 44. Auflage.

Bericht und Fotos: Peter Elbert